Auswärtiges Amt: Türkei verweigert Deutschen die Einreise

Seit Anfang des Jahres ist rund 100 Deutschen an Flughäfen in der Türkei die Einreise verweigert worden. Oftmals sei dies "unter Verweis auf eine Gefährdung der öffentlichen Sicherheit" geschehen.

Etwa 100 Deutschen ist die Einreise in die Türkei verweigert worden. Bild: Holger Hollemann / dpa

Etwa 100 Deutschen ist an türkischen Flughäfen in diesem Jahr die Einreise in die Türkei verweigert worden. Für Aufenthalte bis zu 90 Tagen benötigen Deutsche für die Türkei kein Visum. Bei wie vielen der Betroffenen es sich um Doppelstaatler handelt, die auch einen türkischen Pass haben, geht aus dem Schreiben nicht hervor.

Türkei-Einreise verweigert - was macht die Bundesregierung?

Zur Frage konkreter Maßnahmen bei verweigerten Einreisen erklärte Staatsminister Michael Roth: "Die Bundesregierung hat sich gegenüber der türkischen Regierung dafür eingesetzt, größtmögliche Transparenz für die Betroffenen herzustellen und die Möglichkeit einer Überprüfung entsprechender Entscheidungen zu gewährleisten."

Mehr zum Thema:Das spricht aktuell für und gegen eine Türkei-Reise.

Türkei-Reisende: Handys abgenommen und in Zelle gesperrt

In einer Antwort des Auswärtigen Amtes auf eine ähnliche Anfrage des Grünen-Abgeordneten Özcan Mutlu, die der dpa vorliegt, heißt es, in vielen Fällen seien Betroffenen die Mobiltelefone vorübergehend abgenommen worden. Ausländer, denen die Einreise verweigert wird, werden beispielsweise am Istanbuler Atatürk-Flughafen in der Regel in eine Abschiebezelle gebracht, bis sie den Rückflug antreten können.

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sam/news.de/dpa

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