Antrag in Berlin gescheitert
AfD scheitert mit Verbot zu islamischen Religionsunterricht

Die AfD kritisierte Teile des Korans heftig und wollte ein Verbot im islamischen Religionsunterricht an Berliner Schulen erwirken. Ihr Antrag scheiterte nun.

Die AfD ist mit einem Antrag zum islamischen Religionsunterricht gescheitert. Bild: dpa

Die AfD wollte eine Einschränkung des islamischen Religionsunterrichts erwirken. Passagen aus dem Koran riefen nach Meinung der Partei zu Gewalt auf und würden gegen die freiheitliche Grundordnung verstoßen und sollten deshalb zensiert werden. Das Berliner Abgeordnetenhaus hat den Vorstoß nun zurückgewiesen.

Parlament: Islamischer Religionsunterricht mit Grundgesetz vereinbar

Wie "tag24.de" berichtet, wiesen die anderen Parteien des Parlaments, wie SPD, CDU, Grüne, Linke und FDP, mit der Ablehnung des Antrags daraufhin, dass der Staat sich nicht in den Religionsunterricht einmischen dürfe und dem Neutralitätsgebot unterliege. Glaubensgemeinschaften hätten das Recht, selbst über Inhalte zu entscheiden, heißt es weiter. Da es bisher in Berlin keine Anhaltspunkte dafür gebe, dass der islamische Religionsunterricht nicht mit dem Grundgesetz vereinbar ist, sei eine Zensur oder ein Verbot nicht in Betracht zu ziehen.

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gea/koj/news.de

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