Bundespräsidentenwahl 2017 in der TV-Wiederholung: Steinmeier ist Bundespräsident: So geht es jetzt in Berlin weiter

Der neue Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat unmittelbar nach seiner Wahl die Deutschen zu Mut in schwierigen Zeiten aufgerufen. Auch der Bundestagspräsident nutzt den Anlass für starke Worte in Richtung Trump.

Bundespräsident Joachim Gauck (r) und Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier am 14.01.2014 im Schloss Bellevue in Berlin. Steinmeier wurde am 12. Februar ins Amt des Bundespräsidenten gewählt. Bild: Wolfgang Kumm/dpa

Der SPD-Politiker Frank-Walter Steinmeier wird zwölfter Bundespräsident Deutschlands. Die Bundesversammlung wählte den 61-Jährigen am Sonntag in Berlin mit 931 von 1239 gültigen Stimmen zum Nachfolger von Joachim Gauck. Dieser hatte auf eine zweite Amtszeit verzichtet. Der frühere Außenminister Steinmeier, der der Kandidat von CDU/CSU und SPD war, kam damit auf eine Zustimmung von rund 75 Prozent.

Die Kandidaten der anderen Parteien blieben wie erwartet chancenlos. Die Linke hatte den Armutsforscher Christoph Butterwegge aufgestellt, die AfD ihren Bundes-Vize Albrecht Glaser und die Freien Wähler den Juristen Alexander Hold. Für die Piratenpartei trat Engelbert Sonneborn an, der Vater des Satirikers und Europaabgeordneten Martin Sonneborn.

Lammert warnt vor Trump

Bundestagspräsident Norbert Lammert würdigte die Verdienste des am 18. März aus dem Amt scheidenden Gauck. "Das solidarische Miteinander der Bürgerinnen und Bürger lag Ihnen ganz besonders am Herzen", sagte der CDU-Politiker. Zugleich nutzte Lammert die Rede für eine eindringliche Warnung an US-Präsident Donald Trump. Wer sich sprichwörtlich einmauere, dürfe sich nicht wundern, wenn es ihm andere gleichtäten.

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