Martin Schulz: EU-Parlamentspräsident als Nazi beschimpft

EU-Parlamentspräsident Martin Schulz wurde im Sommer mehrfach attackiert. Vermeintlich Linksradikale beschmierten sein Haus, beschimpften ihn als Nazi. Inzwischen hat die Staatsanwaltschaft einen Lagerarbeiter im Visier.

Auf das Haus von EU-Parlamentspräsident Martin Schulz wurden Farbanschläge verübt. Bild: dpa

EU-Parlamentspräsident Martin Schulz musste sich im Sommer diesen Jahres über Anschläge auf sein Haus im rheinischen Würselen ärgern. Wie die "Bild-Zeitung" berichtet, wurde das Haus zunächst mit Urin- und Farbbeuteln beworfen, später wurde an die Hauswand "Schulz = Nazi" geschmiert.

Martin Schulz als Nazi beschimpft

Dank Überwachungsvideos hat die Polizei inzwischen einen 29 Jahre alten Lagerarbeiter im Visier, welcher laut "Bild"-Zeitung der linksradikalen Szene angehört. Bei der Staatsanwaltschaft Aachen erstattete Martin Schulz Strafanzeige. Der 29-Jährige gestand seine Tat, verriet aber nicht, welches Motiv dahinter steckte.

Nach den Anschläge wurden die Sicherheitsmaßnahmen rund um das Haus von Martin Schulz extrem erhöht. Seitdem herrscht in Würselen wieder Ruhe.

Martin Schulz als SPD-Kanzlerkandidat?

Martin Schulz ist derzeit auch im Gespräch als möglicher Kanzlerkandidat der SPD. Eine Entscheidung über die SPD-Kanzlerkandidatur ist momentan noch nicht gefallen, heißt es in Parteikreisen. Sollte der Vorsitzende Sigmar Gabriel nicht bei der Bundestagswahl im Herbst 2017 antreten, steht EU-Parlamentspräsident Martin Schulz dafür bereit.

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fka/news.de

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