US-Wahl bei "Maybrit Illner": "Das Problem heißt Merkel"! Trump-Fan greift Kanzlerin an

Der Donnerstagabend stand bei "Maybrit Illner" ganz im Zeichen der US-Wahl. Unter den Talk-Gästen fiel dabei besonders ein Trump-Anhänger auf, der Kanzlerin Merkel auf's Schärfste kritisierte. So lief die Diskussion.

Laut Trump-Anhänger Nicolas Smith sollte Kanzlerin Merkel zuerst vor der eigenen Haustür kehren. Bild: Daniel Karmann/dpa

Nach dem überraschenden Triumph von Donald Trump bei der US-Präsidentschaftswahl 2016 diskutierte Maybrit Illner in ihrer Talkshow am Donnerstag mit ihren Gästen über das Ergebnis. Dabei wurden im Vergleich zu früheren Sendungen überraschenderweise überlegtere Töne angeschlagen. Nur ein Gast fiel aus dem Rahmen.

Trump-Fan Nicolas Smith: Merkel ist das Problem

Talk-Gast Nicolas Smith leitet ein Burger-Restaurant in Essen und ist überzeugter Trump-Anhänger. Seiner Meinung nach müsse sich Amerika zuerst um das eigene Volk kümmern, anstatt sich um die Probleme der Welt zu kümmern. "Es ist nicht unsere Aufgabe, uns in andere Nationen einzumischen", sagte er in der Diskussionsrunde. Eine Einstellung, die sich seiner Meinung nach auch die Kanzlerin zu Herzen nehmen sollte: "Die Kanzlerin sollte erst mal in den Spiegel kucken, bevor sie unserem Präsidenten Ratschläge erteilt", meint der überzeugte Republikaner.

Angela Merkel fordert von Trump Wahrung der Menschenrechte

Merkel hatte nach der Wahl konkrete Forderungen an den künftigen US-Präsidenten gestellt. Für sie sei die Wahrung von Demokratie, Freiheit und der Respekt vor den Menschenrechten Bedingungen für eine künftige Zusammenarbeit mit Deutschland. Zugleich erinnerte sie Trump an seine Verantwortung, die er künftig als einer der führenden Köpfe der Weltmächte übernehmen muss.

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jat/gea/news.de

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