Donald Trump ist neuer US-Präsident: DAS bedeutet sein Wahl-Sieg jetzt für Deutschland

Das Rennen um das Weiße Haus in Washington hat eine sensationelle Wende genommen. Das Oval Office übernimmt nicht die erste Frau in der US-Geschichte, sondern ein Immobilienmogul und Fernsehstar. Donald Trump ist der 45. Präsident der USA. Doch was bedeutet dieser Sieg für Deutschland?

Donald Trump hat gut Lachen: Er hat die Wahl für sich entschieden. Bild: dpa

Der Polit-Desperado ist am Ziel. Die Amerikaner haben Donald Trump zum 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt - und damit ein enormes Risiko. Große Teile des Landes und der Welt sind in einer Schockstarre. Donald Trump ist der unberechenbarste Präsident, den die Vereinigten Staaten je hatten. Doch welche Bedeutung hat sein Sieg im US-Wahlkampf 2016 für Deutschland?

Donald Trump wird US-Präsident! Seine Bedeutung für Deutschland

Das Verhältnis zu Deutschland und Europa war im US-Wahlkampf nur eine Randnotiz. Das dürfte sich nun nach der Wahl ändern. Donald Trump ist für Berlin ein unbeschriebenes Blatt, die Skepsis ist groß. Seine Äußerungen über Deutschland lassen tief blicken. So behauptete er im August, die Kriminalitätsrate sei wegen der vielen Flüchtlinge im Land gestiegen. Das stimmt nicht.

Donald Trump will, dass Deutschland für den Schutz durch die USA bezahlt

Dass Trump mal eben sämtliche Grundpfeiler amerikanischer Außen- und Verteidigungspolitik infrage stellte, sorgte in Berlin für Irritationen. Er will unter anderem, dass Deutschland und andere Verbündete für den Schutz durch die USA zahlen. Trump deutete an, dass er sonst die amerikanischen Truppen abziehen würde. Auch für eine Sicherheitszone in Syrien müsse Deutschland Kosten tragen. Wohin Trumps Reise in der Russland-Politik wirklich geht, weiß niemand so genau. Der politische Quereinsteiger äußerte sich immer wieder lobend über den russischen Präsidenten Wladimir Putin.

Berlin tappt bezüglich Mr. President Donald Trump im Dunkeln

Alle Versuche, die außenpolitischen Vorstellungen des Immobilien-Milliardärs ("Make America Great Again") über Mittelsmänner näher zu ergründen, hatten keinen Erfolg. Wer sein Außenminister werden könnte? Darüber hat man auch in Berlin keine Ahnung.

Was der Kandidat der Republikaner zur Flüchtlingspolitik sagte, zum Pariser Klimavertrag, zur Nato, fand man dort jedenfalls überhaupt nicht gut. Auch seine mehrmalige Ankündigung, die US-Verbündeten bei einem Wahlsieg stärker zu Kasse zu bitten, löste einiges Befremden aus. Ganz abgesehen von dem einen oder anderen persönlichen Kommentar.

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