"FCK AFD": Linker Aktivist legt AfD-Politikerin Beatrix von Storch herein

Ein linker Aktivist hat sich während einer Wahlkampfveranstaltung der Alternative für Deutschland in Berlin als Fan ausgegeben und AfD-Politikerin Beatrix von Storch um ein Selfie gebeten. Warum der das Grinsen sehr bald schon verging, erfahren Sie hier.

AfD-Politikerin Beatrix von Storch. Bild: dpa

Eine fröhliche Beatrix von Storch, ein grinsender "Fan" - und ein "FCK AFD"-Sticker im Bild. Dieses Foto belustigt gerade die Facebook-Community. Doch wieso hat sich die AfD-Politikerin für solch einen Spaß hergegeben? Eins nach dem anderen.

Linker Aktivist erlaubt sich Streich mit AfD-Politikerin Beatrix von Storch

Die Alternative für Deutschland führt momentan ihren Wahlkampf in der Hauptstadt. Bei einer Wahlkampfveranstaltung am Wochenende war auch die Landesvorsitzende Beatrix von Storch dabei. Für ein Selfie mit einem vermeintlichen Fan posierte sie gerne und lachte in dessen Handy-Kamera. Was Von Storch nicht ahnte: In dem Moment, als der "Fan" den Auslöser betätigte, hielt der Freund des Fotografierenden einen "FCK AFD"-Sticker ins Bild. Auf dem Foto sieht es aus, als hielte der Selfie-Fotograf den Aufkleber selbst in der Hand. Schnell bemerkte Von Storch: Sie wurde "getrollt". Der vermeintliche Fan war in Wahrheit der linke Aktivist Jürgen Ney.

Jürgen Ney setzt sich schon seit Jahren für den Kampf gegen rechts ein, besucht Demonstrationen und kämpft auch online gegen Rassismus und Faschismus. Vor seiner Troll-Aktion besorgte er sich gemeinsam mit ein paar Freunden bunte Kreide und bemalte den Boden rund um den AfD-Stand mit Sprüchen wie "Vorsicht AfD" und "Achtung AfD".

Beatrix von Storch nach "FCK AFD"-Aktion sauer auf linken Aktivisten Jürgen Ney aus Berlin

Beatrix von Storch war übrigens ganz und gar nicht glücklich über die Foto-Troll-Aktion. Die Politikerin entdeckte die "FCK AFD"-Botschaft erst, als es schon zu spät war. "Kurz nach dem Selfie ist Frau von Storch auf mich zugelaufen und hat ein Foto von mir gemacht", sagt Jürgen Ney im "Stern"-Interview. "Das hat sie dann gestern Abend in den Netzwerken gepostet und mich als Clown betitelt." Durch Aktionen wie diese ist Ney äußerst misstrauisch geworden: "Ich hab seit gestern Abend momentan ungefähr 1.200 Freundschaftsanfragen bekommen. Ich nehme aus Sicherheitsgründen keine an. Ich weiß nicht, wer die Leute sind. Ich bekomme viele Drohungen aus der rechten Ecke."

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saw/grm/news.de

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