Frauke Petry: Scharfe Kritik! AfD-Chefin soll nicht Spitzenkandidatin werden

Für die AfD-Chefin sieht es für die Bundestagswahl 2017 nicht gut aus. Einige Politiker der selbsternannten Alternative für Deutschland wollen die Spitzenkandidatur von Frauke Petry verhindern. Wer soll an der Spitze stehen?

Frauke Petry wird von ihren AfD-Parteikollegen nicht als Spitzenkandidatin für die Bundestagswahl 2017 gesehen. Bild: dpa

Eine Gruppe einflussreicher AfD-Politiker will die Parteivorsitzende Frauke Petry als Spitzenkandidatin für die Bundestagswahl 2017 verhindern. Petry dürfe sich nicht als alleinige Spitzenkandidatin in Stellung bringen, hieß es am Mittwochabend aus dem Kreis der Petry-Gegner. Zu ihnen zählenneben dem Vorsitzenden der Thüringer AfD-Landtagsfraktion, Björn Höcke, auch Mitglieder des Bundesvorstandes der Partei. Wen sie sich sonst auf diesem Platz wünschen, ließen sie auf Nachfrage zunächst offen.

Alexander Gauland als Spitzenmann in der AfD?

Im Parteivorstand wird schon länger der stellvertretende Vorsitzende Alexander Gauland als möglicher Kandidat gehandelt. Der Co-Vorsitzende Jörg Meuthen hat bislang kein Interesse an dieser Position gezeigt. Der Vorsitzende der baden-württembergischen AfD-Landtagsfraktion steht außerdem bei seiner Fraktion im Wort. Er hatte versprochen, bis zum Ende der Legislaturperiode in Stuttgart zu bleiben.

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Die Karten könnten allerdings neu gemischt werden, falls Meuthen die Fraktion demnächst aus anderen Gründen verlassen sollte. Meuthen hatte mit Austritt aus der Fraktion gedroht, sollte sich nicht die notwendige Mehrheit finden, um den AfD-Abgeordneten Wolfgang Gedeon wegen antisemitischer Schriften aus der Fraktion auszuschließen.

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bua/sba/news.de/dpa

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