Alexander Gauland nennt Kanzlerin "Diktatorin": AfD-Vize Gauland greift Angela Merkel mit Nazi-Parole an

Auch das noch: Der AfD-Vizevorsitzende Alexander Gauland hat mit einem Slogan der rechtsradikalen NPD die Flüchtlingspolitik von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) kritisiert. Ebenfalls soll er Merkel bei einem Auftritt als "Kanzler-Diktatorin" bezeichnet haben.

Angela Merkel im Visier von Alexander Gauland. Bild: dpa

Schon wieder Ärger mit der AfD: Der Vize-Vorsitzende Alexander Gauland berief sich bei einer Rede im brandenburgischen Elsterwerda mehrmals zustimmend auf den Satz: "Heute sind wir tolerant und morgen fremd im eigenen Land." In einem Video der Rede, das auf Youtube veröffentlicht wurde, ist zu sehen, wie Gauland den Slogan von einem Schild abliest, das ein Zuhörer hochhält.

AfD-Vize Alexander Gauland mit Nazi-Parole gegen die Kanzlerin

Diese Parole ist laut bayerischem Verfassungsschutz gleichlautend in der Vergangenheit von der rechtsradikalen NPD benutzt worden und gehört zu "typischen Redemustern der rechtsextremistischen Szene". Über Gaulands Äußerungen berichtete zuerst die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung".

Angela Merkel laut Gauland eine "Kanzler-Diktatorin"

Zudem bezeichnete Gauland Kanzerlin Angela Merkel im gleichen Zuge als "Kanzlerin-Diktarorin". Er warf den Parteien im Bundestag vor, sie verträten "eine Politik der menschlichen Überflutung". Es handele sich um den "Versuch, das deutsche Volk allmählich zu ersetzen durch eine aus allen Teilen dieser Erde herbeigekommene Bevölkerung".

Gauland ging auch erneut auf seine umstrittene Äußerung zum Fußball-Nationalspieler Jérôme Boateng ein. Er habe "etwas Richtiges gesagt, aber ein falsches Beispiel gewählt", sagte der AfD-Vize. Vor einer Woche hatte er einen Sturm der Entrüstung ausgelöst, als er sagte: "Die Leute finden ihn als Fußballspieler gut. Aber sie wollen einen Boateng nicht als Nachbarn haben."

Lesen Sie auch: Nach Boateng-Eklat: Gauland wendet sich an AfD-Mitglieder per Rundmail.

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ife/news.de/dpa

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