Arbeitsmarktreform: Durchbruch! Das soll sich für Leiharbeiter ändern

Union und SPD haben nach monatelangem Gezerre ihren Streit um mehr Schutz von Arbeitnehmern beigelegt. Über Lohn, Leiharbeit und Tarifverträge konnte sich geeinigt werden. Was dabei raus kam, erfahren Sie hier.

Andrea Nahles verspricht: "Es wird in Zukunft klare Regeln geben für Arbeitgeber und Arbeitnehmer, um den Missbrauch bei Leiharbeit und Werkverträgen zu bekämpfen." Bild: Britta Pedersen/dpa

Klar verabredet sei gleicher Lohn für gleiche Arbeit ohne Schlupflöcher, teilte Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) nach einer Koalitionsrunde am Dienstagabend in Berlin mit. Eine Dauerentleihung von Zeitarbeitnehmern gebe es künftig nicht mehr: "Es wird in Zukunft klare Regeln geben für Arbeitgeber und Arbeitnehmer, um den Missbrauch bei Leiharbeit und Werkverträgen zu bekämpfen."

Arbeitsmarktreform: Schnelle Einigung zwischen Angela Merkel und Sigmar Gabriel

Die Einigung wurde bei einem Spitzentreffen bei Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit SPD-Chef Sigmar Gabriel und dem CSU-Vorsitzenden Horst Seehofer nach knapp zweistündigen Beratungen erzielt. Vor allem die CSU hatte Änderungswünsche angemeldet. Der Gesetzentwurf soll nun zügig im Kabinett beraten werden. Nahles sagte, zum ersten Mal gebe es bald Regeln, "die durch Transparenz den Missbrauch von Werkverträgen eindämmen". Einen ersten Gesetzentwurf hatte ihr Ressort bereits im November vorgelegt.

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