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Integrationsprogramm in Wien: Billig-Monatskarte für "fleißige" Flüchtlinge

Für die Integration Tausender Flüchtlinge ist das Lernen der deutschen Sprache enorm wichtig. Um Asylbewerbern einen Anreiz zu bieten, an entsprechenden  Kursen teilzunehmen, setzt Österreich nun auf Belohnung.

Die Teilnahme an Integrationskursen soll in Wien künftig belohnt werden. Bild: dpa

Seit vergangener Woche steht es fest: Deutschland bekommt ein Integrationsgesetz. Damit soll die "Integration der zu uns gekommenen Menschen in die Gesellschaft und den Arbeitsmarkt durch staatliche Maßnahmen" gefördert werden. Flüchtling, die sich nicht integrieren wollen oder die sich nicht bemühen, sollen mit Sanktionen bestraft werden.

Integrationspflicht für Flüchtlinge in Österreich

Auch in Österreich soll die Integration der Flüchtlinge vorangetrieben werden. Jedoch scheint das Wiener Modell eher auf Belohnung statt Bestrafung zu setzen. Wie das Nachrichtenportal "oe24.at" schreibt, soll jeder Asylbewerber in Wien bis zum Jahresende eine sogenannte "Bildungscard" erhalten. Bereits ab dem ersten Tag in Österreich sei die Integration damit verpflichtend. Durch die "Card" soll die persönliche Entwicklung und auch die Teilnahme an Deutschkursen dokumentiert werden.

Um den Flüchtlingen einen Anreiz zu bieten, auch wirklich die neue Sprache zu lernen, soll es für Integrationswillige ein Billigticket für den öffentlichen Nahverkehr geben. Statt 48,20 Euro müssten Flüchtlinge dann nur noch vier Euro für ein Monatsticket zahlen. "Die Monatskarte ist daran gekoppelt, dass geflüchtete Menschen mit den vier Euro zehn Prozent ihres Taschengelds zahlen und dass sie regelmäßige Kursteilnahme nachweisen können", zitiert "oe24.at" eine Wiener Stadträtin.

Harte Sanktionen für Integrationsunwillige

Jedoch gibt es nicht nur Belohnungen für Integrationswillige sondern auch Sanktionen. So soll die Mindestsicherung schrittweise gekürzt oder das Billigticket ungültig gemacht werden können.

Für diesen Vorstoß gibt es jedoch nicht nur Zuspruch. Harte Kritik kommt vor allem von der FPÖ und der ÖVP. "Wir nehmen mit dem Billigticket niemandem etwas weg – alle Angebote für Flüchtlinge gibt es auch für einkommensschwache Wiener", rechtfertigt die Stadträtin das Programm.

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bua/sba/news.de

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