Alphonso Williams tot

Finanzieller Ruin! DAS soll der Familie des DSDS-Stars helfen

Der Tod von "Deutschland sucht den Superstar"-Gewinner Alphonso Williams ließ nicht nur Fans der Castingshow fassungslos zurück. Auch der Familie des 57-Jährigen steht eine harte Zeit bevor: Den Hinterbliebenen droht der finanzielle Ruin!

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Von news.de-Volontär Eric Mittmann - 06.04.2016, 16.35 Uhr

Die Versäumnisse des Westens: Warum die IS-Verluste den Terror nicht stoppen

Trotz empfindlicher Gebietsverluste scheint die Gefahr des Islamischen Staates ungebrochen. Der Grund: die Versäumnisse des Westens gegenüber den Menschen im Nahen Osten. Wo die westliche Gesellschaft ansetzen muss. Ein Kommentar.

Syrische Truppen während der Einname von Palmyra. Bild: dpa

"Es braucht lokale Truppen" hatte Ursula von der Leyen (CDU) Ende letzten Jahres über den Kampf gegen den Islamischen Staat (IS) gesagt. Nötig seien die "Menschen vor Ort, die ein ganz starkes Interesse haben, ihre Heimat zu verteidigen und zurückzugewinnen und dann auch langfristig zu bleiben und dort den Wiederaufbau zu machen."

Dass die Verteidigungsministerin damit nur zum Teil Recht behalten sollte, zeigt die aktuelle Lage. Immer wieder gibt es Berichte über Gebietsverluste des IS, die syrische Armee eroberte gar die Stadt Palmyra zurück. In Europa scheint die Gefahr hingegen unverändert hoch. Die Islamisten verkünden unablässig neue Drohungen - wie unlängst gegen den Kölner Flughafen. Das Problem und letztendlich der Grund für den anhaltenden Erfolg der Terroristen: eine Veränderung der Strategie und die Versäumnisse der westlichen Gesellschaft.

Terror in Europa: Die neue Strategie des Islamischen Staates

Das deutlichste Beispiel dafür findet sich in den jüngsten Anschlägen in Brüssel. Einen Tag nach den Explosionen bekannte sich zwar der IS zu der Attacke, das Bekennerschreiben enthielt jedoch lediglich Informationen, die man auch aus anderen Medien ziehen konnte.

Natürlich könnte man darin ein bewusstes Vorgehen der Terroristen ausmachen, um keine weiteren Informationen herauszugeben. Bedenkt man jedoch, wie der IS nach seinen bisherigen Anschlägen mit seinem Erfolg prahlte, deutet dies auf etwas weit Bedenklicheres hin: Das Maß an Autonomie, mit dem die Terrorzellen des Islamischen Staates vorgehen.

Krieger des Terrors: Die von der Gesellschaft Vergessenen

Statt eigene Kämpfer zu entsenden, setzt der IS viel mehr auf seine Anhänger in den westlichen Ländern. Jene von der Gesellschaft Zurückgelassenen, die meist keine Perspektive mehr in ihrem Leben haben und sich deswegen radikalisieren. Zwar ist auch von diesen bekannt, dass zumindest einige in Terrorcamps im Nahen Osten ausgebildet wurden. Sobald sie ihr Training jedoch abgeschlossen haben, kehren sie oftmals in ihre Heimat zurück. Hinzu kommen jene, die wiederum von ihnen auf dem eigenen heimischen Boden ausgebildet und radikalisiert werden.

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