Endlich verständlich
15-jähriger Australier erklärt uns Donald Trump

Endlich erklärt uns mal jemand den us-republikanischen Polit-Querulanten Donald Trump: Über Twitter und eine eigene Homepage klärt ein 15-jähriger Schüler aus Australien über politische Standpunkte und persönliche Stärken des Mulitmilliardärs und Präsidenschaftsbewerbers auf. Zentrales Motiv: Trump werde in den Medien falsch dargestellt. Auch zu Angela Merkels Flüchtlingspolitik hat der junge Mann eine Meinung.

Der republikanische US-Präsidentschaftsbewerber Donald Trump ist vielen Beobachtern, auch im Ausland, ein Rätsel. Ein junger Mann aus Australien hat sich nun vorgenommen, den Unternehmer endlich verständlich zu erklären. Bild: dpa

Ein 15-jähriger Schüler aus Australien will dem republikanischen US-Präsidentschaftsbewerber Donald Trump (69) zum Wahltriumph verhelfen: Wie "vice.com" berichtet, hat Edward Bourke auf Twitter die Kampagne "@TrumpTriumph" gestartet, der Account soll zum Erstellungszeitpunkt bereits 529 Follower gehabt haben. Ergänzt wird Bourkes Engagement für Trump durch die von ihm verwaltete Website "thetrumpcampaign.com", auf der Besucher einen verständlichen Einblick in die politischen Ansichten und persönlichen Qualifikationen Trumps erhalten sollen.

15-jähriger aus Australien: Niemand erklärt Trump richtig

Laut "Vice" war Bourkes Beweggrund ein Nachrichtenclip über die US-Präsidentschaftswahl, in der nach Ansicht des 15-Jährigen der republikanische Favorit "wie ein Rassist rüberkam". Er habe nachgeforscht und sei zu dem Ergebnis gekommen, dass der Clip irreführend geschnitten worden war:

Gerade der Teil, in dem Trumps Ansichten zum Thema Einwanderung in die Vereinigten Staaten am ehesten verständlich gewesen wären, sei herausgeschnitten worden. Diese Erkenntnis sei für ihn wie ein Aha-Erlebnis gewesen: Ihm sei klar geworden, dass die Menschen nur eine Hälfte von Trump kennen würden, da dessen politische Standpunkte niemand ernsthaft zu erklären versuche.

Edward Bourke hält Trump für den besten Kandidaten für die Wahl zum US-Präsidenten

Trumps unternehmerisches Können und sein Lebenslauf als Firmenchef machten ihn zum besten Kandidaten im US-Wahlkampf. In den USA müsse ein finanzpolitisch Konservativer endlich an die Macht kommen, um etwa die Verschuldung des Landes von circa 19 Billionen Dollar anzugehen.

Trumps Ansichten zum Thema Einwanderung und seine immer wieder geforderte Politik der harten Grenzen teilt Bourke. Der Vice sagte er: "Sieh dir Deutschland an. Angela Merkel hat einfach alle reingelassen und es hatte zum Ergebnis, dass Deutsche eine viel negativere Einstellung zur Einwanderung haben. Sie haben dort angefangen, den Islam mit Flüchtlingen zu assoziieren, und ich glaube, das hilft keiner der beiden Gruppen."

Kampagnen für mehr Klima- und Tierschutz - und Donald Trump

Der Aktivismus Edward Bourkes ist dabei alles andere als unerfahren, denn er soll auch schon mediale Kampagnen für andere persönliche Interessen geführt haben, so etwa für mehr Klima-Bewusstsein, den Schutz der Löwen oder auch die Ahnenforschung. Der 15-Jährige lebe mit seinen Eltern auf einer Farm am Fuße des Mount Macedon in der Nähe von Melbourne.

FOTOS: Die epischsten Bilder Donald Trump: US-Wahlkampf oder Satire?

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lid/hos/news.de

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2 Kommentare
  • NOr

    23.03.2016 02:25

    @alwin..was passt denn noch hier??

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  • Alwin Albrecht

    22.03.2016 17:11

    "Er habe nachgeforscht und sei zu dem Ergebnis gekommen, dass der Clip irreführend geschnitten worden war:" Kluger Junge, hat sicher auch schon von Propaganda gehört. Würde mich nicht wundern, wenn dem so ist. Warum soll das in den USA anders laufen wie in Deutschland. Da schreckt man doch auch nicht davor zurück, mit Lügen und Falschmeldungen alles "passend zu machen".

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