Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt
Landtagswahlen 2016 bei Maybrit Illner: Ist das die "Quittung für Berlin?"

In Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt durften die Bürger am Sonntag, den 13. März 2016 einen neuen Landtag wählen. Maybrit Illner widmete sich mit der Spezial-Sendung "Wahlen im Land - Quittung für Berlin?" den Landtagswahlen. Alle Infos zu Hochrechnungen, Analysen und Wahlergebnissen sowie dem Maybrit-Illner-Spezial als Wiederholung finden Sie hier.

Gleich drei Bundesländer können heute über ihren Landtag entscheiden: Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt. Maybritt Illner widmet sich im Anschluss mit einer Spezial-Sendung den Wahlen. Bild: Zerbor/Fotolia

Gleich drei Bundesländer konnten am Sonntag, dem 13. März 2016 über ihren Landtag entscheiden: Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt. In allen drei Ländern war vor allem das Flüchtlingsthema im Wahlkampf allgegenwärtig. Ob diese Wahl einen nachhaltigen Einfluss auf die parteipolitische Landschaft in Deutschland hat, war Thema des Maybritt Illner Spezial im Anschluss der Wahl-Sondersendung sein. Zu Gast waren Peter Tauber (CDU, Generalsekretär), Thomas Oppermann (SPD, Fraktionsvorsitzender im Bundestag), Katrin Göring-Eckardt (Die Grünen, Fraktionsvorsitzende im Bundestag), Frauke Petry (AfD, Parteivorsitzende) und Giovanni di Lorenzo (Chefredakteur "Die Zeit").

So sehen Sie das Maybrit Illner Spezial vom 13.03.2016 als Wiederholung in der Mediathek als Video on Demand

Die Wahl-Sondersendungen auf ARD und ZDF werden nicht wiederholt. Doch können Sie das Maybrit Illner Spezial nicht live verfolgen, steht Ihnen die Sendung im Nachhinein immer noch als Video on Demand in der ZDF-Mediathek zur Verfügung.

Hier sehen Sie das Maybrit Illner Spezial vom 13.03.2016 als Wiederholung in der ZDF-Mediathek.

Die Landtagswahlen auf ARD und ZDF sowie die Spezial-Sendung des Polit-Talks "Maybritt Illner"

Sonntag, der 13. März 2016 versprach Spannung hoch drei. Denn sowohl in Baden-Württemberg als auch in Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt wurden neue Landtage gewählt. Die Wahlen können richtungsweisend sein und die politische Landschaft Deutschlands nachhaltig ändern. Kanzlerin Angela Merkel warnte im Vorfeld ausdrücklich vor der "Alternative für Deutschland". Denn Thema Nummer eins im Wahlkampf in allen drei Ländern: Die Flüchtlingspolitik. Der scheinbar einzige politische Inhaltspunkt, mit dem die AfD aufwarten kann.

In Baden-Württemberg musste sich Winfried Kretschmann, erster grüner Ministerpräsident im Ländle, zwar keine Sorgen um seine Sympathiewerte machen. Doch die Grünen schwächelten zuletzt und auch die CDU mit ihrem Herausforderer Guido Wolf musste Punkte lassen.

Zum ersten Mal überhaupt kämpften in Rheinland-Pfalz mit der amtierende SPD-Ministerpräsidentin Malu Dreyer und ihre Herausforderin Julia Klöckner von der CDU zwei Frauen gegeneinander um die Macht in einem Bundesland.

Wulf Gallert versuchte bereits zum dritten Mal in Sachsen-Anhalt Regierungschef zu werden. Zwar hätte es bei der vergangenen Wahl gereicht, doch die SPD wollte nicht Juniorpartner in einem rot-roten Bündnis werden. Ob er dieses Mal das Amt antreten kann? Bis jetzt liegen Linke und SPD gleichauf, allerdings deutlich hinter der CDU und Ministerpräsident Reiner Haseloff.

Nach den Wahlen: Maybrit Illner Spezial

Im Anschluss an die Wahlen widmete sich Maybrit Illner in einer Spezialsendung zu den Wahlen und deren Ergebnissen dem Thema "Wahlen im Land - Quittung für Berlin?". Gemeinsam mit den Gästen Peter Tauber (CDU, Generalsekretär), Thomas Oppermann (SPD, Fraktionsvorsitzender im Bundestag), Katrin Göring-Eckardt (Die Grünen, Fraktionsvorsitzende im Bundestag), Frauke Petry (AfD, Parteivorsitzende) und Giovanni di Lorenzo (Chefredakteur "Die Zeit") wollte sie klären, ob die Landtagswahlen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt nachhaltig richtungsweisend waren und die parteipolitische Landschaft in Deutschland verändern könnten. Weitere Fragen der Sendung waren: "Wie sind die Verluste bei CDU und SPD zu erklären?" und "Rückt die Republik nach rechts?"

Folgen Sie News.de schon bei Facebook, Google+ und Twitter? Hier finden Sie brandheiße News, tolle Gewinnspiele und den direkten Draht zur Redaktion.

ruc/lvo/news.de

Bleiben Sie dran!

Wollen Sie wissen, wie das Thema weitergeht? Wir informieren Sie gerne.

4 Kommentare
  • Oliver

    14.03.2016 11:58

    In BW scheinen die Leute zu spinnen oder sind total hirngewaschen. Nun ja wer so was wählt wird eben Grün bestraft...

    Kommentar melden
  • kanitvastan

    14.03.2016 10:54

    schade das die afd nicht noch mehr zugelegt hat (im westen wie im osten), die anderen wären aus ihrer schnappatmung garnicht mehr raus gekommen. jeder politiker schlägt auf die afd ein, die sollten lieber die fehler suchen und schadensbegrenzung machen, sonst sieht es nochmals ganz böse für 2017 aus. :)

    Kommentar melden
  • hellboy

    13.03.2016 18:58

    Die AfD hat durch die Wähler ein entscheidendes Zeichen gesetzt. Es hätten in den beiden westliche B-Ländern ein paar Prozente mehr sein können. Für die, im BT vertretenden Parteien sicherlich ein bitteres Ergebnis. Jeder wird aber mitbekommen haben, dass die Menschen eine gravierende Kursänderung der derzeitigen Regierung wollen. Das Vertrauen in die jetzige Regierung ist auf ein Minimum gesunken. Ansonsten war es nur eine reine Personenwahl. Ich fürchte, es wird sich aber trotzdem nichts in der derzeitigen Politik ändern. Im Gegenteil. Hoffen wir auf die Wahlen im September 2017....

    Kommentar melden

Kommentar schreiben

noch 600 Zeichen übrig

Empfehlungen für den news.de-Leser