Demokratie? Putin soll Europa führen!
Wladimir Putin und Bernie Ecclestone: Ziemlich beste Freunde?

Putins Politik ist im Westen ziemlich umstritten. Egal ob es um die Annektion der Krim oder den Krieg in Syrien geht - von Europa und den USA gibt es meist keine Beifalls-Bekundungen. Aber immerhin hat Putin einen glühenden Verehrer gefunden!

Wladimir Putin und Bernie Ecclestone verstehen sich bestens. Bild: Srdjan Suki/dpa

Formel-1-Boss Bernie Ecclestone ist für seine umstrittenen politischen Aussagen bekannt. 2009 beschrieb er in einem Interview Adolf Hitler als zielstrebigen Diktator, der in der Lage war, Dinge voranzutreiben und zu erledigen. Natürlich war diese Aussage mit einem medialen Aufschrei verbunden. Ecclestone wendet sich aber auch gern den noch lebenden Politikern zu und findet vor allem einen toll: Russlands Präsident Wladimir Putin.

Bernie Ecclestone ist von Wladimir Putin begeistert

In einem Interview, dass er aus Anlass zu seinem Geburtstag 2015 auf der von ihm gesteuerten Seite "Formula1.com" veröffentlichen ließ, äußerte Ecclestone bereits im vergangenen Jahr seine tiefe Sympathie für Putin. In einem Interview mit der britischen "Daily Mail" im Jahr 2014 befand er sogar, dass Putin auf jeden Fall Europa und Amerika regieren könnte. Er selbst hält laut eigener Aussage nicht viel von Demokratie. Putin schafft einfach alles, befindet Ecclestone.

Geld regiert die Welt: Wenn zwei Reiche sich aushelfen

Dabei verwundert nicht, dass Moskau für den russischen Grand Prix Rekordbeträge von fast 40 Millionen Euro fließen lässt. Das muss auf Ecclestone natürlich eine Wirkung haben. Vielleicht ist ein Teil des Geldes ja sogar in Ecclestones Verfahrenseinstellung geflossen? 100 Millionen zahlte er 2014, um einer Haftstrafe zu entgehen.

Ecclestone und Putin: Eine ungewöhnliche Freundschaft

Ist die Beziehung zwischen Ecclestone und Putin also eine wahre Männerfreundschaft? Schließlich besuchen die beiden auch gern mal sportliche Veranstaltungen miteinander. Beide äußern sich stets wohlwollend über den jeweils anderen. Den Beziehungen der beiden ist auch der Russland Grand Prix in Sotschi zu verdanken. Der wurde 2014 das erste Mal ausgetragen. Zu der Zeit, als Ecclestone Putin seinen neuen Kumpel nennen durfte. Vielleicht findet Ecclestone umstrittene Machthaber wirklich einfach toll. Im Prinzip ist er ja selbst einer.

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gea/sam/news.de

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3 Kommentare
  • Boah

    25.02.2016 05:43

    auf jeden Fall irgendwie ein guter Vermittler.Also bevor Merkel zum Atomschlag ausholt,weil ein Fluechtling in Russland erfroren ist,kann sie ja erstmal Ecclestone anrufen.

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  • Wächterrat

    24.02.2016 12:38

    Einen glühenden Verehrer ? Also mindesten schon mal zwei. Mir graut vor seinen Nachfolgern. Sollten die ähnlich dumm korrupt und inkompetent sein wie unsere Volksverräter dann schauts aber ganz schlecht aus mit unserer Zukunft.

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  • Toll

    24.02.2016 10:41

    Wir wollen auch mit nach Sochi zu Grand Prix ! Susitiger und die Fröschchen

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