Aus Rücksicht auf muslimischen Glauben
Muss das sein? Rom verhüllt seine Nacktstatuen

Ein Jahrzehnt blieb der Iran vom Weltmarkt abgeschnitten. Nach dem Atomabkommen tut sich dort nun ein riesiger Markt auf. Präsident Ruhani ist in Rom, um Wirtschaftsabkommen an Land zu ziehen. Doch in Italien wird über die groteske Sonderbehandlung für ihn diskutiert.

Rom verhüllt seine Nacktstatuen für Präsident Ruhani. Bild: dpa

Irans Präsident Hassan Ruhani bereist mit mehreren Ministern und einer Wirtschaftsdelegation derzeit Europa. Höhepunkt der viertägigen Reise, die den Staatschef auch nach Paris führt, war am Dienstag eine Privataudienz mit Papst Franziskus im Vatikan. Das Kirchenoberhaupt hatte das Atomabkommen zuvor als "bedeutende internationale Vereinbarung" gelobt.

Ruhani schließt Mega-Deals in Rom ab

Ruhani will seine Reise auch nutzen, um lukrative Verträge mit in die Heimat zu nehmen und Abkommen etwa für den Ausbau der iranischen Infrastruktur zu schließen. "Kurzfristig werde ich in Rom und Paris verschiedene wirtschaftliche Projekte wie Autobau und Modernisierung unserer zivilen Luftfahrt besprechen und vielleicht auch zu konkreten Ergebnissen kommen", hatte Ruhani vor dem Abflug in Teheran erklärt. Erste Abkommen seien am Montag bereits geschlossen worden, sagte Renzi, weitere sollen folgen.

VIDEO: Nichts Nacktes: Reaktionen auf Rohanis Italien-Reise
Video: Zoom.in

Die Zeitung "Corriere della Sera" berichtete, allein in Italien sollten voraussichtlich Verträge im Umfang von 17 Milliarden Euro unterschrieben werden, unter anderem mit der Ölservice-Firma Saipem und der Staatsbahn. Aber auch politisch sei der Besuch sehr wichtig, da trotz des Atomabkommens Kritikpunkte wie die Beziehung zu Israel und die Menschenrechtslage im Iran ungeklärt blieben.

Allerdings: In Italien wird über die groteske Sonderbehandlung für Hassan Ruhani diskutiert.

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8 Kommentare
  • Boah

    27.01.2016 23:35

    zu Hellboy....Die Eingott Religion ist in Aegypten entstanden .Nach Juden und Christen ist der Islam das letzte inhaltliche Update. Die Massen lassen sich so noch besser dirigieren.Das Christentum,,,der Papst??...sollte zum Kreuzzug aufrufen und Merkel als Ketzerin verbrennen???Naja... im Mittelalter war das moeglich.

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  • anger

    27.01.2016 11:05

    Sry. "a" plus "nger" Verfasser des unten stehenden Kommentars.

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  • a

    27.01.2016 11:02

    In einem offiziellen Papier wurde der Beschluss der italienischen Regierung an die Verwaltungsebene "Städteplanung und Bauwesen" festgehalten, dass die Gehwege um 1,30 Meter höhergelegt werden müssen. Mit dieser Maßnahme sollte es jedem Kuffar jederzeit problemlos möglich sein, von der Fahrbahn aus beim Kotau den Boden mit der Stirn zu berühen. Die Bundesregierung zeigte sich bereits sehr interessiert und hat eine Berechnung für eine Umsetzung in Deutschland in Auftrag gegeben. Die Kanzlerin: "Am Geld wird es nicht scheitern. Der Lam gehört zu Deutschland und Europa."

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