Nach Sex-Attacken an Silvester in Köln
So (un-)sicher ist Köln an Karneval

Nach den Sex-Attacken an Silvester will Köln 360.000 Euro ausgeben, um Frauen an Karneval besser zu schützen. Dunkle Ecken sollen ausgeleuchtet, Sicherheitszonen für Frauen eingerichtet werden. Zudem soll es bei Übergriffen Schnellverfahren geben.

Karneval ist für Frauen oftmals auch eine Zeit, in der sie von Männern besonders plump angemacht werden. Bild: dpa

In Köln und Düsseldorf bereitet die Justiz für bestimmte Delikte Schnellverfahren an den Karnevalstagen vor. Staatsanwaltschaften und Gerichte seien darauf eingestellt, "viele Straftäter an den Festtagen in Untersuchungshaft zu nehmen und dann in der Woche darauf direkt abzuurteilen", sagte Nordrhein-Westfalens Justizminister Thomas Kutschaty (SPD) der "Rheinischen Post" (Dienstag).

Nach Sex-Attacken in Köln: Justiz in NRW bereitet Schnellverfahren vor

Voraussetzung für das besonders schnelle Verfahren mit Haft bis zur Hauptverhandlung sei allerdings, dass die Tat leicht beweisbar sei, beispielsweise bei Diebstählen oder Körperverletzung. Zudem dürfe die Strafe nicht mehr als ein Jahr Haft betragen. Außerdem komme das Verfahren nur für Menschen infrage, die keinen festen Wohnsitz hätten.

"Security-Points" für Frauen zum Kölner Karneval 2016

Nach den Übergriffen an Silvester will Köln an Karneval dunkle Ecken ausleuchten und für Frauen eine Anlaufstelle im Getümmel schaffen. Es werde einen "Security-Point" in der Innenstadt geben, an den sich Frauen und Mädchen wenden könnten, sagte die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt, Christine Kronenberg, bei der ersten Präsentation eines Sicherheitskonzepts für Karneval. An dem Anlaufpunkt sollen unter anderem Sozialarbeiterinnen und Psychologinnen zur Verfügung stehen.

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boi/gea/sam/news.de/dpa

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3 Kommentare
  • Boah

    27.01.2016 03:08

    Was wir alles schaffen mit derMerkel.Bei NO GO AREA ahnten wir etwas.Jetzt kommt die Steigerung.Jetzt ist alles NO GO AREA,es sei denn du bist in einer Schutzzone.....Sind wir denn alle Panne im Kopf.Als naechstes kommen die Schutzbunker wie im 2.Weltkrieg und nach der Besatzungszone des Kalifats werden wir in ihm leben.

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  • Und nun

    26.01.2016 18:20

    News: Hat dieser fehlende Kommentar auch gegen ihre Netiquette verstoßen? Schaffen Sie eigentlich zwei- oder doch schon dreistellige Löschungen/Disziplinierungen/Maßregelungen von Lesermeinungen? Natürlich reden wir hier von tgl. Jetzt verstehe ich auch, warum manche Texte keine Kommentare haben, obwohl sie doch eine Kommentarliste haben. Ist Ihnen eigentlich schon mal aufgefallen: Im Vgl zu Ihnen ist "Der Stürmer" bzw. "Der Völkische Beobachter" ein systemkritisches/systemfeindliches Blatt gewesen. Peinlich, ihre Charakterlosigkeit!

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  • Anfu

    26.01.2016 18:15

    Es ist einfach nie mehr als 5 von ihnen als Gruppe , werden es mehr auseinander treiben oder in Gewahrsam nehmen.

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