Iran will zurück auf den Weltmarkt
Dutzenden Jugendlichen droht die Todesstrafe

Iran will zurück auf den Weltmarkt: Präsident Ruhani unterzeichnet dafür derzeit Handelsverträge in Europa. Doch daheim sieht die Lage anders aus: Dort droht Dutzenden Jugendlichen die Todesstrafe.

Irans Präsident Rohani will trotz Problemen im Inland wieder am Weltmarkt teilhaben. Bild: dpa

Amnesty International erhebt schwere Vorwürfe gegen den Iran. Während das Land versucht, zurück auf den Weltmarkt zu gelangen, droht der Menschenrechtsorganisation zufolge Dutzenden jungen Menschen im Land die Hinrichtung.

Iran: Mehr als 700 Hinrichtungen in einem halben Jahr, darunter Jugendliche

In dem mehr als 100 Seiten umfassenden Bericht wird auch in die Vergangenheit geblickt, wie "Spiegel Online" berichtet. Demnach seien im Iran zwischen 2005 und 2015 mindestens 73 minderjährige Straftäter hingerichtet worden. Mitte 2015 hatte Amnesty gemeldet, Iran habe in der ersten Jahreshälfte fast 700 Menschen hinrichten lassen - beinahe so viele wie im gesamten Vorjahr. Damit ist es eines der Länder mit den meisten Hinrichtungen.

Zwar habe im Iran 2013 erste Reformen im Strafrecht für Jugendliche gegeben, "Doch Iran hinkt weltweit immer noch hinterher. Es hält an Gesetzen fest, wonach schon 9-jährige Mädchen und 15-jährige Jungen zum Tode verurteilt werden können", so Amnesty.

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1 Kommentare
  • Anfu

    26.01.2016 18:29

    Ja da ist es wieder das liebe Geld , da gehen Augen,Ohren und Mund zu bei den Politikern selbst der Vatikan gehöhrt dann zu den 3 Affen Club solange Geld reinkommt. Wenn die Verträge dann gemacht sind die Milliarden reinkommen darf mann sich ein klein wenig zu diesen taten äußern. Geld regiert die Welt da stört es die Oberen nicht ob Menschen sterben , Geld ist Macht da werden Politiker dann Taub,Blind und Stumm kassieren Ihre 13 Silberlinge reden dann danach wieder vom Frieden auf der Welt.

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