Die "Löwen" des Islamischen Staates
Neues IS-Video zeigt Paris-Attentäter bei Enthauptungen

Der Terrormiliz IS hat ein neues Video veröffentlicht. Darin zu sehen sind erneut zahlreiche Gräueltaten, ausgeführt durch die Attentäter von Paris. Die Terroristen drohen jedem Land, das sich der Anti-IS-Koalition der USA anschließt.

Einer der Attentäter von Paris. In dem neu veröffentlichten Video des IS werden die Terroristen bei Enthauptungen und anderen Gräueltaten gezeigt. Bild: twitter.com/intintelligence

Besonders deutlich gehen die Terroristen dabei auf Frankreich und Großbritannien ein. So sollen die Attentäter von Paris als "Löwen" beschrieben werden, die "Frankreich in die Knie" gezwungen hätten, während Großbritanniens Premierminister David Cameron in einem Bild gezeigt wird, das den Kommentar trägt: "Wer immer sich auf die Seite der Ungläubigen schlägt, wird Zielscheibe unserer Schwerter".

IS-Video zeigt Paris-Attentäter: "Tötet sie, wo Ihr sie findet"

Eine direkte Drohung an die Bundesrepublik scheint es nicht zu geben. Deutschland beteiligt sich seit Anfang Dezember im Kampf gegen den IS durch den Einsatz von Aufklärungsflügen über Syrien und dem Irak. Zudem hilft ein Airbus bei der Betankung von Kampfjets der Anti-IS-Koalition, sowie eine Fregatte beim Geleitschutz des französischen Flugzeugträgers "Charles de Gaulle".

Das Video mit dem Titel "Tötet sie, wo Ihr sie findet" wurde am Sonntag auf dem IS-Medienportal "Al-Hajat" und auf islamistischen Websites veröffentlicht. "Bild.de" zufolge zeigt es vier Belgier, drei Franzosen und zwei Iraker, die an den Anschlägen von Paris am 13. November beteiligt gewesen sein sollen. Die Männer werden bei Enthauptungen und Erschießungen von Geiseln gezeigt und sollen auch selbst zu Wort kommen.

Paris-Attentäter drohen "allen Ländern"

Dabei drohen sie offenbar "allen Ländern", die sich an der von den USA geführten Anti-IS-Koalition in Syrien und im Irak beteiligen. Die amerikanischen Streitkräfte bekämpfen bereits seit einigen Monaten die Truppen des Islamischen Staates mit Hilfe von Luftangriffen. Zuletzt sollen die Terroristen dadurch einiges an Boden verloren haben.

Die in dem Video gezeigten Terroristen hatten Mitte November mehrere Bars in der französischen Hauptstadt Paris, den Konzertsaal Bataclan, sowie das Stade de France attackiert. Dabei kamen 130 Menschen ums Leben, allein im Bataclan starben mehr als 80. Die Anschläge hatten für eine neue Wahrnehmung der Flüchtlingsthematik in ganz Europa gesorgt.

Folgen Sie News.de schon bei Facebook, Google+ und Twitter? Hier finden Sie brandheiße News, tolle Gewinnspiele und den direkten Draht zur Redaktion.

mie/sam/news.de

Bleiben Sie dran!

Wollen Sie wissen, wie das Thema weitergeht? Wir informieren Sie gerne.

10 Kommentare
  • anger

    25.01.2016 17:29

    Da muss jemand in der Zoologie was durcheinander bringen. Und Ratten mit Löwen verwechseln.

    Kommentar melden
  • Die Redaktion

    25.01.2016 16:38

    Der Kommentar von "John" wurde aufgrund des Verstoßes gegen unser Netiquetten gelöscht.

    Kommentar melden
  • zombie1969

    25.01.2016 15:39

    Warum sollten die Kämpfer des Daesh (IS) im Mittleren Osten für einen "Islamistischen Staat" kämpfen und sterben, wenn sie ihn in Europa bei voller Rundumversorgung und Sozialleistungen etc. sogar noch bezahlt bekommen.

    Kommentar melden

Kommentar schreiben

noch 600 Zeichen übrig

Empfehlungen für den news.de-Leser