Politik-Experte George Friedman prognostiziert Untergang: Diese 3 Gründe sprechen für den Untergang Deutschlands!

Der US-amerikanische Geopolitik-Experte George Friedman hat den baldigen Untergang Deutschlands prognostiziert. Als Gründe nannte er unter anderem die nach wie vor kritische ökonomische Lage der Europäischen Union sowie die gesellschaftlichen Probleme, die eine Integration der vielen Flüchtlinge in der Bundesrepublik mit sich bringe.

Hat den baldigen Untergang Deutschlands vorhergesagt: Politik-Experte George Friedman. Bild: dpa

Die Kritik an der Flüchtlingspolitik der deutschen Bundesregierung wächst. Längst sind es nicht mehr nur prominente Kritiker aus dem Inland, wie etwa Altkanzler Gerhard Schröder, der das Agieren von Bundeskanzlerin Angela Merkel jüngst scharf kritisierte und den unbegrenzten Zuzug von Flüchtlingen als einen "Fehler" bezeichnete. Die gegenwärtige deutsche Situation gerät auch immer stärker in den Fokus ausländischer Medien und Experten. Die "New York Times" urteilte unlängst, Deutschland und Angela Merkel hätten sich mit der gegenwärtigen Flüchtlingspolitik völlig verhoben und Merkel müsse nun gehen, um Schaden von ihrem Land und dem Kontinent Europa abzuwenden.

Einer der ausländischen Experten in dieser Debatte, der sich nun zu Wort gemeldet hat, ist der US-amerikanische Politologe George Friedman: In einem Video-Interview hat er nun den baldigen Untergang Deutschlands prognostiziert. Er nannte die Bundesrepublik ein "verletzliches, unsicheres Land in einer Blase, die jederzeit platzen" könne. Für seine Vorhersage nannte er vor allem drei Gründe.

Erstens: Flüchtlingskrise als große soziale Herausforderung

Laut Friedman hätten die Ereignisse in der Kölner Silvesternacht "die schlimmsten Ängste der Europäer wahr gemacht: Dass seltene islamistische Terroranschläge zu regelmäßigem Hooliganismus werden." Dieser Punkt - die große Anzahl an Immigranten, die es zu integrieren gilt - ist für Friedman einer von dreien, welche aus seiner Sicht für den baldigen Untergang Deutschlands sprechen.

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Zweitens: Export-Abnehmer Deutschlands brechen weg

Des Weiteren sagte der US-Experte, die nach wie vor unsichere ökonomische Situation der Europäischen Union - eine dysfunktionale Währung und eine Freihandelszone, in der sich nahezu der gesamte Süden am Rande einer wirtschaftlichen Depression bewegt - sei auf lange Sicht für den Exporthandel der Bundesrepublik verheerend: Es gebe in einigen Ländern wie etwa Spanien oder Griechenland eine Arbeitslosigkeit von über 20 Prozent. Diese Länder seien bislang jedoch traditionelle Abnehmer deutscher Exportwaren gewesen, so Friedman.

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Drittens: Reduzierung des Exports bedeutet Arbeitslosigkeit

Mit dieser Entwicklung hänge eine weitere zusammen: Die umgesetzten Exporte machten einen Anteil von 50 Prozent am deutschen Bruttoinlandsprodukt (BIP) aus. Keine andere Nation sei so abhängig von ihren Exporten wie Deutschland, könne diesen Zustand angesichts der gesamteuropäischen Situation jedoch nicht mehr lange ohne weiteres aufrechterhalten.

Gleichzeitig würde eine Reduzierung der Exporte bedeuten, Jobs zu vernichten und die Arbeitslosigkeit im eigenen Land ebenfalls in die Höhe zu treiben. Dennoch empfahl Friedman, die Bundesrepublik solle sich künftig die Volksrepublik China zum Vorbild nehmen und zunehmend den binnenwirtschaftlichen Konsum antreiben. Dies sei allerdings nicht ohne Gefahren: Sogar mit einem stabilen sozialen Sicherungssystem wie dem in Deutschland sei solch eine Wende extrem schwierig - ohne eine solche Wende jedoch sei die Situation "potenziell explosiv".

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lid/sam/news.de

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