Attacke am "Charlie Hebdo"-Jahrestag
Angreifer von Paris lebte in deutschem Asylheim

Der am Donnerstag bei einer Attacke auf Pariser Polizisten erschossene Mann lebte in Recklinghausen. Einem Medienbericht zufolge war er in Deutschland unter vier Aliasnamen registriert - und ließ Sympathien zur Terrormiliz IS erkennen.

Polizisten vor der Polizeiwache in Paris, die von dem Mann attackiert worden war. Bild: Ian Langsdon / dpa

Der vor einem Pariser Polizeirevier erschossene Mann hat nach Behördenangaben in einer Asylbewerberunterkunft in Nordrhein-Westfalen gewohnt. Er lebte in einer Wohnung auf dem Gelände einer Unterkunft in Recklinghausen, wie das nordrhein-westfälische Landeskriminalamt (LKA) am späten Samstagabend mitteilte. Einsatzkräfte der Polizei hätten die Wohnung am Samstag unter Leitung des LKA untersucht. Vorausgegangen seien konkrete Hinweise französischer Sicherheitsbehörden. Der Mitteilung zufolge ergaben sich nach bisherigen Erkenntnissen keine Hinweise auf weitere mögliche Anschläge. Weitere Einzelheiten nannte das LKA zunächst nicht.

Der Bürgermeister von Recklinghausen, Christoph Tesche, kündigte in einer Mitteilung am frühen Sonntagmorgen an: "Sollten wir zu der Aufklärung des Sachverhalts durch das Landeskriminalamt (LKA) etwas beitragen können, werden wir das selbstverständlich unverzüglich tun. Ich werde mir dazu bereits am Sonntagmorgen in der Verwaltung gemeinsam mit Vertretern der zuständigen Fachbereiche ein Bild der Lage machen". Er habe mit "Bestürzung und großer Betroffenheit" zur Kenntnis genommen, dass der Mann zeitweise in einer Recklinghäuser Asylunterkunft gelebt habe.

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Angriff am Jahrestag des Anschlags auf "Charlie Hebdo"

Der Mann war am ersten Jahrestag des Anschlags auf das Satiremagazin "Charlie Hebdo" auf zwei Polizisten zugelaufen, hatte "Allah ist groß" gerufen und ein Schlachterbeil gezogen. Die Beamten erschossen ihn. Ermittler fanden bei ihm ein Bekenntnis zur Terrormiliz Islamischer Staat (IS) und in seinem Handy eine deutsche Sim-Karte. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Mordversuchs und Terrorismus.

Auch interessant: Charlie Hebdo zeigt mordenden Gott auf Titel der Sonderausgabe.

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12 Kommentare
  • Karl-Heinz Kasch

    11.01.2016 12:27

    News.de: Ich weiß nicht, ob ich meine Zeit für Ihre Spalte noch opfern soll. Wenn ich Boahs Kommentar richtig in Erinnerung habe, hat er nur die Wahrheit geschrieben! Und das ist gg. IHRE Nettikette? Ganz "unbequeme" Themen erhalten dann überhaupt keine Kommentarfunktionen mehr. Wie viele Kommentare habt Ihr wegen Eurer Nettikette gelöscht, wo die "Nazis" genau die Verbrechen der organisierten Kriminalität der Asylforderer vorausgesagt haben? Wie viele, wo alle Lügen der Politik schon vorher er- und bekannt wurden? Seit Ihr bei Beleidigungen und Verhöhnung gg. die Deutschen genauso konsequent

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  • Die Redaktion

    11.01.2016 08:34

    Der Kommentar von Boah am 11.01.16 um 04:27 wurde wegen Verstoßes gegen unsere Netiquette gelöscht.

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  • Juergen Puppe

    10.01.2016 23:53

    Herr Kasch! Wie heute zu vernehmen war, besaß der "Asylant, Wirtschaftsflüchting,Einwanderer, Immigrant u. Kriegsflüchtling" sieben "Identitäten"! Den BRD-Behörden, kann man allerdings in diesem Fall "keinen Vorwurf" machen, handeln sie doch alle im Auftrag der zionistischen "Neuen Weltordnung". In deren Sinn, geschehen auch weiterhin die unverminderten Einströme von fremden Menschenmassen in die EU. Für unsere Zukunft kann es daher nur heißen, raus aus der EU, um der Entdeutschung unseres Landes zu entgehen. Wir wollen keine diktatorische EU,sondern ein starkes Gesamt-Europa freier Völker.

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