Trotz Schnee und eisiger Kälte
Medienbericht: 22.000 neue Flüchtlinge erreichen Deutschland

Bereits 22.204 neue Flüchtlinge sollen seit 1. Januar in Deutschland registriert worden sein. Vor allem die Balkanroute werde trotz Schnee und Kälte stark genutzt. Indes verstärkte der IS seine Angriffe in Libyen und dem Irak.

Schnee, Regen, Kälte und Matsch: Die Route der Flüchtlingstrecks wird derzeit noch durch die Wetter- und Witterungsbedingungen erschwert. Bild: dpa

Menschen, die durch Schnee, Regen und Matsch streifen, unter freiem Himmel kampieren und versuchen, ihre Kinder warm zu halten. Die Bilder der Flüchtlingsströme aus Mazedonien und Serbien erscheinen derzeit dramatisch. Hilfsorganisationen sollen bereits vor möglichen Kältetoten bei weiter abnehmenden Temperaturen warnen.

Wie "Bild.de" berichtet, hält der Flüchtlingsandrang trotz des Wintereinbruchs weiter an. "Die hohe Zuwanderung von Flüchtlingen und Asylsuchenden nach Deutschland hält an (...) Beim Migrationsdruck ist keine nachhaltige Trendwende zu erkennen", soll es in einem vertraulichen Dokument der Bundeswehr heißen.

22.000 neue Flüchtlinge in Deutschland: Andrang über die Balkanroute

Dem Magazin zufolge wurden seit 1. Januar bereits 22.204 neue Flüchtlinge in Deutschland registriert. Das gehe aus Zahlen des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge hervor, die "Bild" vorlegen. Schon am Montag hatten sich vor dem Berliner LaGeSo zahlreiche Asylbewerber trotz Temperaturen von minus elf Grad versammelt, um bei den Beamten vorsprechen zu können.

Die derzeit nach Deutschland ziehenden Flüchtlingstrecks würden vor allem die Balkanroute über Mazedonien, Serbien, Kroatien, Slowenien und Österreich nutzen. Dort herrschen derzeit nachts Temperaturen um die Null Grad. In Serbien soll die Schneehöhe am Montag laut "Bild" 20 Zentimeter betragen haben.

Angst vor Krieg und Winter: Islamischer Staat verstärkt Angriffe

In Libyen und dem Irak verstärkte die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) derweil ihre Angriffe. Am Montag griffen ISIS-Anhänger den größten Ölhafen Libyens, Al-Sidra an. Im Irak attackierten Selbstmordattentäter die Stadt Haditha in mit Sprengstoff beladenen Fahrzeugen. Doch nicht nur der Krieg, auch der eisige Winter im Irak treibe viele Menschen zur Flucht. Im vergangenen Jahr hatten mehrere Schneestürme die Region getroffen und viele Zelte zerstört. In einigen Provinzen fielen die Temperaturen auf Minus 15 Grad.

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mie/sam/news.de

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9 Kommentare
  • Peter Landgraf

    10.01.2016 13:34

    Nun,da werden wir schon mal prophylaktisch unsere Wohnungen räumen,damit der nächste Millionenschwarm von Asylbetrügern und kriminellen Elementen hier einfallen kann,wenn es sein muss, räumen wir auch unsere Friedhöfe für Flüchtlingslager!

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  • Alwin Albrecht

    10.01.2016 11:19

    "Das dürfte einmalig in der Geschichte sein. " Das läuft alles parallel, da haben die Amis schon dafür gesorgt. Die Umerziehung in der BRD nach dem Krieg hat Früchte getragen. Hinzu kommt die Deutsche Einigung mit Gedankengut aus der DDR und importierten Linken Politikern. Wir haben Honecker geschafft, nun erledigt sich der Rest von selbst. Mit "kurzzeitig" gut bezahlten, kräftigen Arabern, die dafür sorgen, das wieder Ordnung wird in Deutschland. Mutti ab an den Herd und wenn auf die Strasse, dann nur mit Burka. Des Michels Wohlstand wird Ihm zum Verhängnis.

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  • Ralf

    09.01.2016 14:22

    Verständlich, das Menschen vor Krieg und Terror fliehen...Asyl ist sicher der einzigste Weg...ABER bitte zeitlich begrenzt!!!!! Wenn ich das Wort "Bleibeperspektive" höre, geht mir der Hut hoch.

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