Syrien-Einsatz der Bundeswehr: Tornados starten heute Kampf gegen den IS

Die Tornado-Aufklärungsjets der Bundeswehr haben ihren ersten Einsatz gegen den Islamischen Staat (IS) in Syrien und dem Irak geflogen.

Deutschland unterstützt mit Tornado-Aufklärungsjets die internationale Militärkoalition gegen die Terrormiliz IS. Bild: Harald Tittel/dpa

Tornado-Aufklärungsjets der Bundeswehr haben ihren ersten Einsatz gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien und dem Irak geflogen. Die beiden Flugzeuge seien nach ihrem Einsatz am Freitag wieder sicher auf der Nato-Luftwaffenbasis Incirlik in der Türkei gelandet, sagte ein Bundeswehr-Sprecher. "Sie haben ihren Auftrag aufgeführt." Die Ziele, die die internationale Koalition gegen den IS vorgegeben habe, seien aufgeklärt worden.

Deutsche Tornados starten Kampf gegen den IS

Seit Dienstag sind vier Tornado-Aufklärer in Incirlik, jeweils zwei vom schleswig-holsteinischen Fliegerhorst Jagel und vom Fliegerhorst Büchel in der Eifel. Mitte des Monats soll die Zahl der deutschen Tornados auf sechs steigen. Die Flugzeuge dienen nur der Aufklärung und bombardieren selber keine IS-Stellungen.

Syrien-Mission der Bundeswehr: Maximal 1200 Soldaten im Einsatz

Deutschland unterstützt mit dem "Tornado"-Einsatz die internationale Militärkoalition gegen den IS. Die sunnitischen Dschihadisten beherrschen im Irak und in Syrien weite Landstriche, wo sie ein Kalifat ausgerufen haben. Der Bundestag hatte den Bundeswehreinsatz mit maximal 1200 Soldaten als Konsequenz aus den Terroranschlägen von Paris am 13. November mit 130 Todesopfern beschlossen. Zu den Bluttaten hatte sich der IS bekannt.

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Bundeswehr zum Tornado-Einsatz in Syrien.

rut/mie/news.de/dpa

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