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Syed Adam Ahmed steht unter Terror-Verdacht: No-Fly-Liste! Dieser 6-Jährige ist zu gefährlich für's Fliegen

Als Anti-Terror-Maßnahmen haben Fluggesellschaften sogenannte No-Fly-Listen. Wer auf solch einer Liste steht, darf nicht fliegen, da er als potenziell gefährlich geht. So auch der sechsjährige Ahmed aus Kanada. Die Erklärung dafür ist äußerst skurril.

Der sechsjährige Syed Adam Ahmed gilt bei Fluggesellschaften als gefährlich. Bild: Screenshot Twitter / Sulemaan Ahmed

Der sechsjährige Syed Adam Ahmed ist leidenschaftlicher Fan der Hockeymannschaft Montreal Canadians. Zum Jahresbeginn nahm das Team beim NHL Winter Classic teil. Extra für das Match wollte er mit seinem Vater nach Boston in die USA fliegen. Doch aus der Reise wurde nichts. Der kleine Junge steht unter Terror-Verdacht und darf nicht ins Flugzeug.

Sechsjähriger Junge unter Terror-Verdacht

Auslöser für das Flugverbot ist der Name des Kindes. Sicherheitsleute hielten die Familie am Check-in des Flughafens von Toronto an. Das Problem: Der sechsjährige Sohn stehe auf der No-Fly-Liste. Da er das "Deemed High Profile"-Label trägt, werde er als potenzielle Gefährdung betrachtet, schreibt das Schweizer Nachrichtenportal "20min.ch". Erst nachdem Syed eine zusätzliche Sicherheitsabklärung über sich ergehen ließ, durfte er nach Boston fliegen.

Auf Twitter beschwerte sich Sulemaan Ahmed, Vater der muslimischen Familie, bei der Fluggesellschaft. Er schrieb: "Wieso steht unser in Kanada geborener Sohn auf einer No-Fly-Liste? Er muss jedes Mal durch die Sicherheitsabklärung. Er ist sechs." Dazu postete er ein Foto, auf dem die Warnmeldung des Flughafen-Computers zu sehen ist.

Keine Einflussnahme auf No-Fly-Listen

Die Antwort von Air Canadia folgte prompt: "Wir haben keinen Einfluss auf diese Listen. Die kommen von staatlicher Stelle." Man wolle sich gern mit Ahmed in Verbindung setzen, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Gegenüber dem "Guardian" erklärte der Familienvater, dass man ihn auch bei staatlichen Stellen nicht darüber aufgeklärt habe, wieso sein Sohn als Terror-Verdächtiger behandelt werde. "Wenn die Regierung ein kanadisches Kind als gefährlich betrachtet, haben die Eltern doch ein Recht darauf, zu wissen, wieso."

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"Menschen, die ähnliche Namen haben wie solche, die auf Sicherheitslisten stehen, müssen bei Flügen mit Verspätungen rechnen", teilte das Ministerium für öffentliche Sicherheit in Kanada gegenüber "CBC News" mit. Betroffene sollen sich demnach rechtzeitig bei der Fluggesellschaft melden. Doch die Mutter des kleinen Syed ist damit nicht einverstanden: "Wir müssen vor jedem Flug die Unschuld unseres Sohnes beweisen. Dabei sollten die Menschen, die eine solche Liste aufstellen, eher Belege dafür vorbringen, wieso jemand auf dieser Liste steht." Offenbar werde ihr Sohn wegen seines Namens und seiner Religion abgestempelt. Die kanadischen Behörden kündigten nun an, den Fall zu untersuchen.

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bua/hos/news.de

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