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Messer-Attacke auf 18-Jährigen in Wismar: "Schwule Kommunistensau"! Linken-Politiker niedergestochen

Ein junger Politiker der Partei "Die Linke" in Wismar ist einer brutalen Messer-Attacke zum Opfer gefallen. Drei bislang unbekannte Männer haben ihn mit 17 Stichen verletzt und als "schwule Kommunistensau" beschimpft.

In Wismar ist ein junger Linken-Politiker niedergestochen worden. Bild: Fotolia_Africa

Bei einer mutmaßlich politisch motivierten Attacke ist im mecklenburgischen Wismar ein Linken-Politiker niedergestochen worden. Nach Angaben des Verletzten wurde er am Montagabend von drei unbekannten Männern angegriffen und als "schwule Kommunistensau" beschimpft, wie eine Polizeisprecherin am Mittwoch sagte. Das Opfer habe erst am Tag darauf über das Internet Anzeige erstattet, so dass die Polizei nicht unmittelbar nach dem Angriff mit der Tätersuche habe beginnen können.

Der zum Schweriner Kreisvorstand der Linkspartei gehörende 18-jährige Student erlitt nach Angaben seines Kreisvorsitzenden Peter Brill 17 Stichverletzungen. Laut Polizei konnte er das Krankenhaus aber bereits verlassen.

Messerangriff auf Linken-Politiker in Wismar: Täter aus rechtsextremer Szene?

Nach der Schilderung des Kreisvorsitzenden lässt neben den Beschimpfungen auch die Kleidung der Täter darauf schließen, dass diese dem rechtsextremistischen Lager angehören. Bundestagsfraktionschef Dietmar Bartsch forderte intensive Polizeiermittlungen, um die Täter schnell finden und zur Verantwortung ziehen zu können.

Lesen Sie auch: Heimtückisch! Die blutigsten Attentate auf deutsche Politiker.

Das Opfer selbst äußerte in einer in Schwerin verbreiteten Erklärung die Überzeugung, dass auf solche Attacken nicht mit Radikalisierung geantwortet werden dürfe: «Unsere Antwort auf Hass muss Liebe, auf Dummheit Vernunft und auf Gewalt Solidarität sein.»

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boi/grm/news.de/dpa

10 Kommentare
  • Anna

    27.02.2016 17:35

    Typisch Linke. Der junge Mann hat sich selbst verletzt. Nichts Neues, solche Methoden waren in der DDR gang und gäbe. Straftaten begehen, die anderen in die Schuhe geschoben werden. Und typisch Lügenpresse, dass der Artikel nach zwei Monaten noch immer mit einem reißerischen Blutbild als angeblich rechter Angriff im Netz steht.

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  • Ushiro

    12.01.2016 09:46

    Es hat sich bestätigt: Der Angriff war (mal wieder !!!) erfunden. Offensichtlich sollte (mal wieder !!!) von richtigen Verbrechen (Köln) abgelenkt werden. Naja, Hauptsache unsere "unabhängige" Presse hat schnell reagiert und musste nicht recherchieren.

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  • Alwin Albrecht

    07.01.2016 18:20

    "Es wird sich herausstellen, daß der "Fall " getürkt" ist. " Da gab es in der Endphase der DDR auch einen Unteroffizier, der angeblich angestochen wurde. Von Staatsfeinden aus der BRD, weil die den 40.Jahrestag der DDR sabotieren wollten. Später hat sich herausgestellt, das er es selbst war. Er wollte sich auf Dauer wehruntauglich machen, weil er die Nase vom System voll hatte. Ist also nichts Neues und hilft die bösen NAZIS zu denunzieren.

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