Kanzleramt abgesperrt: Entwarnung! Was steckte in der verdächtigen Post?

Das Kanzleramt wurde wegen einer verdächtigen Postsendung abgesperrt. Nun konnte Entwarnung gegeben werden. Die Tagesordnung kann nach bisherigen Informationen regulär weitergehen.

Im Kanzleramt ist verdächtige Post eingegangen. Bild: Michael Kappeler/dpa

Wegen einer verdächtigen Postsendung ist das Bundeskanzleramt am Mittwochmorgen abgesperrt worden. Bei der routinemäßigen Vorab-Überprüfung der eintreffenden Sendungen habe es Auffälligkeiten gegeben, sagte ein Sprecher der Bundespolizei.

Entwarnung am Kanzleramt

Am Bundeskanzleramt ist kein Sprengstoff gefunden worden. Alle Absperrungen wurden am Mittwoch kurz vor 11.00 Uhr aufgehoben, wie ein Sprecher der Bundespolizei sagte. Es sei noch unklar, was sich in der verdächtigen Sendung befunden habe.

Das Kanzleramt und alle umliegenden Straßen wurden abgesperrt

"Diese müssen weiter geklärt werden." Die reguläre Kabinettssitzung am Vormittag sollte dennoch stattfinden. Die Absperrung des Gebäudes sowie der Zufahrtsstraßen soll bis zur Klärung des Inhalts der Post bestehen bleiben. Nach dpa-Informationen hatte ein Sprengstoffhund bei der Vorab-Überprüfung vor der Hauptzufahrt angeschlagen.

Ein Entschärfungs-Kommando ist zur Zeit vor dem Kanzleramt im Einsatz

Wie der Sender N24 berichtet, ist der verdächtige Gegenstand in einer von drei Postkisten vor dem Tor des Kanzleramtes entdeckt worden. Ein Entschärfungs-Kommando ist bereits vor Ort. Nähere Details wurden zunächst nicht bekannt. Auch die Bundesregierung selbst war bislang nicht zu einer Stellungsnahme bereit. Jedoch soll die reguläre Kabinettssitzung wie geplant am Vormittag stattfinden. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem der Bundeswehr-Einsatz in Mali und im Irak sowie der Migrationsbericht.

Folgen Sie News.de schon bei Facebook, Google+ und Twitter? Hier finden Sie brandheiße News, tolle Gewinnspiele und den direkten Draht zur Redaktion.

gea/news.de

Bleiben Sie dran!

Wollen Sie wissen, wie das Thema weitergeht? Wir informieren Sie gerne.

0 Kommentare
Kommentar schreiben

noch 600 Zeichen übrig

Empfehlungen für den news.de-Leser