Zahlreiche Tote: IS greift größten Ölhafen in Libyen an

Ein Angriff auf den libyschen Hafen Al-Sidra am Montag wurde dank der Luftwaffe der Regierung in Tobruk vereitelt. Die Terrormiliz Islamischer Staat hatte Libyens größten Ölhafen angegriffen.

Die Drohne Global Hawk über Libyen. Symbolbild. Bild: Bobbi Zapka/dpa

Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat Militärangaben zufolge Libyens größten Ölhafen angegriffen. Die Luftwaffe der international anerkannten Regierung in Tobruk habe die Attacke nahe des Hafens Al-Sidra am Montag vereitelt, sagte ein Regierungssprecher. Nach Angaben einer Einheit zum Schutz der Erdölindustrie seien bei den Gefechten nahe des Hafens zwei Wachen und zehn Dschihadisten getötet worden.

Libyens größter Ölhafen durch IS angegriffen

Der IS-Ableger in Libyen beherrscht einen Landstreifen am Mittelmeer rund um die Stadt Sirte. Nahe dieses Gebietes liegen auch die reichen Erdölvorkommen des Bürgerkriegslandes. Der wachsende Einfluss der Dschihadisten in der Region hatte zuletzt Besorgnis ausgelöst.

Die zwei rivalisierenden Regierungen in Libyen hatten im Dezember einen UN-Friedensplan für das Land unterzeichnet. Er sieht die Bildung einer Regierung der nationalen Einheit vor.

Folgen Sie News.de schon bei Facebook, Google+ und Twitter? Hier finden Sie brandheiße News, tolle Gewinnspiele und den direkten Draht zur Redaktion.

saw/mie/news.de/dpa

0 Kommentare
Kommentar schreiben

noch 600 Zeichen übrig

Empfehlungen für den news.de-Leser