Nach Blutbad in Paris
IS-Anhänger bejubeln auf Twitter Terrorserie in Paris

Nach den grausamen Anschlägen am Freitagabend in Paris, bei denen mehr als 120 Menschen ums Leben kamen, bejubeln IS-Anhänger die Massaker bei Twitter. Frankreichs Präsident Hollande schreckt vor dem Kampf gegen Terror dennoch nicht zurück.

Bei mehreren Explosionen sind in Paris über 120 Menschen ums Leben gekommen. Bild: news.de-Screenshot (Twitter/Mademoiselle Purzel)

Anhänger der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) und anderer extremistischer Gruppen haben die neue Terrorserie in Paris, bei denen bei mehreren Explosionen und einer Geiselnahme mehr als 120 Menschen ums Leben kamen, auf Twitter bejubelt. "Nach den französischen Verbrechen in Mali und der Bombardierung in Syrien und im Irak hat der Kampf jetzt begonnen", hieß es am Samstagmorgen in einem Tweet. Ein anderer Twitterer schrieb auf Englisch: "Nehmt einen Schluck von dem, was Muslime in Syrien und Irak jeden Tag erleben."

Alle weiteren Infos zu den Terror-Anschlägen in Paris hier bei uns im News-Ticker!

Terror-Anschlag in Paris: IS-Anhänger feiern Attentate bei Twitter

Andere Sympathisanten drückten ihre Hoffnung aus, dass sich der IS zu den Anschlägen bekennt. Eine offizielle Erklärung der Miliz oder anderer Dschihadisten zu der Anschlagsserie gab es jedoch zunächst nicht. Der IS hatte Mitte März in einer Audiobotschaft mit Anschlägen in Washington, London, Paris und Rom gedroht.

VIDEO: Mindestens 120 Tote bei Serie von Anschlägen

#Paris brennt: Terror-Hass im Netz kennt keine Grenzen

Viele IS-Anhänger zitierten auch die im Internet seit längerem bekannte Drohformel "Der Kampf wird inmitten deines Hauses sein". Ein Twitterer schrieb: "Jetzt versteht Frankreich, was das bedeutet." Viele IS-Anhänger nutzten auch den arabischen Hashtag "Paris brennt". Allerdings wurde er schnell von Gegnern der Extremisten übernommen, die ihre Abscheu über den IS und die Terrorserie ausdrückten.

FOTOS: Grausame Terror-Angriffe in Paris Blutige Anschläge erschüttern die Welt - Die bewegenden Bilder
zurück Weiter Waffenbrüder: Nachdem Francoise Hollande in den vergangenen Tagen bereits zunehmend von Krieg sprach, setzt nun auch Frankreichs Premierminister Manuel Valls diesen Kurs fort. Was genau dies bedeutet, wird sich im Laufe des Tages zeigen. (Foto) Foto: dpa/ IAN LANGSDON Kamera

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ife/news.de/dpa

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18 Kommentare
  • Ushiro

    16.11.2015 11:20

    DAFÜR benötigen die achsoarmen Flüchtlinge ihren WLAN Zugang. Ein Asylantenhotel ohne diesen wird ja nicht bezogen. Warum tut unsere Kanzlerin das?? Acht ihrer Schützlinge sind nun tot. Millionen werden diese Lücke füllen.

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  • hector

    15.11.2015 22:30

    Der IS schleust als Flüchtlinge getarnte Attentäter gezielt ein. Wir müssen jetzt schnell sichere Grenzanlagen aufbauen um Deutschland und Europa. Keine Einreise von Leuten aus arabischen Ländern. Der IS ist für die Syrer keine Gefahr. Wir sollten nicht versuchen, den IS zu bekämpfen. Alle bekämpfen den IS, dieser schlägt dann so zurück wie in Paris. Es wäre ratsam das Assad-Regime zu stürzen, damit die Syrer wieder in Frieden in ihrem Land leben können. Wenn dieses Land ein islamischer Staat ist, muss es uns nicht stören. Der Iran ist auch ein islamischer Gottesstaat und ein Hort des Friedens. Mit zunehmender Zahl von Arabern bei uns wächst die Terror-Gefahr.

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  • Leo

    15.11.2015 13:04

    Dieses IS Pack hat in meinen Augen das gemacht was seine USraelische Führung von ihm verlangt! Leider ist diese geistig beschänkte Sorte Mensch sehr leicht zu beeinflussen und genau diese Sorte Mensch wird nun von den USraelis versucht in Europa anzusiedeln um alle Kultur zu zerstören. Ich hoffe dies fällt auf diese Kretins einmal zurück!

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