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Henriette Reker: Nach Messerattacke! Wahl in Köln findet statt

Kurz vor der Wahl am Sonntag wurde die parteilose Politikerin Henriette Reker, die für das Amt der Oberbürgermeisterin in Köln kandidiert, bei einer Messerattacke verletzt. Die Wahl findet dennoch statt.

Die Oberbürgermeisterkandidatin Henriette Rekers ist am Samstag bei einer Messerattacke verletzt worden. Bild: dpa

Auf die Kölner Oberbürgermeisterkandidatin Henriette Reker ist am Samstag ein Anschlag verübt worden. Wie die Polizei gegenüber dem Fernsehsender n-tv bestätigte, habe ein Mann bei einer Wahlkampfveranstaltung auf dem Wochenmarkt im Stadtteil Braunsfeld Reker mit einem Messer attackiert.

Nach Attentat auf Henriette Rekers: Wahl in Köln findet statt

Trotz des vermutlich fremdenfeindlich motivierten Attentats auf die parteilose Kandidatin Henriette Reker wählen die Kölner am Sonntag ihren neuen Oberbürgermeister. Um 8.00 Uhr öffneten die Wahllokale in der viertgrößten Stadt Deutschlands. 812.000 Wahlberechtigten sind aufgerufen, ihre Stimmen abzugeben. Nach einer Notoperation war Henriette Reker nach Angaben ihrer Ärzte außer Lebensgefahr. "Wir halten zum jetzigen Stand und bei normalem Verlauf die vollständige Wiederherstellung der Gesundheit von Frau Reker für wahrscheinlich", sagte Klinikdirektor Karl-Bernd Hüttenbrink.

Das Attentat hat das spannende Duell um den Chefsessel im Kölner Rathaus in den Hintergrund treten lassen. Dabei könnte Reker die erste parteilose Oberbürgermeisterin und die erste Frau an der Spitze der Domstadt werden. Neben ihr hat einer Umfrage zufolge noch der SPD-Landtagsabgeordnete Jochen Ott Chancen auf den Wahlsieg.

Kurz vor Wahl: OB-Kandidatin Henriette Reker bei Messerangriff verletzt

Bei dem Angriff wurden sowohl Reker als auch drei weitere Personen verletzt. Wie schwer die parteilose Politikerin verletzt sei, wisse Rekers Mitarbeiter Frederik Schorn auf Anfrage der dpa nicht. Zur Art Rekers Verletzungen gibt es unterschiedliche Angaben. Die "Rheinische Post" zitierte den Kölner CDU-Vorsitzenden Bernd Petelkau, der Augenzeuge des Angriffs war, mit den Worten: "Der Täter hat Frau Reker schwer verletzt. Er hat ihr mit einem Messer in den Bauch gestochen und auch noch vier umstehende Wahlkampfhelfer verletzt." Nach einem Bericht des "Kölner Stadtanzeigers" wurde Reker hingegen in den Hals getroffen. Sie befinde sich zur Behandlung im Krankenhaus.

"Henriette Reker ist außer Lebensgefahr. Mehr Infos im Laufe des Tages. Verletztes Teammitglied Umständen entsprechend wohlauf", postete einer der Mitarbeiter auf Rekers Twitter-Account.

Der Angreifer wurde mittlerweile festgenommen. Laut "Rheinischer Post" blieb der Täter nach der Attacke ruhig stehen und sagte: "Ich musste es tun. Ich schütze Euch alle." Dem Bericht zufolge ist der Täter gut 40 Jahre alt und offenbar deutscher Herkunft.

VIDEO: Henriette Reker überlebt Angriff
Video: zoomin.tv

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bua/räc/news.de/dpa

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