Bruno Ganz ist tot

Schauspiel-Star im Alter von 77 Jahren verstorben

Er war einer der bedeutendsten Schauspieler des deutschsprachigen Raums: Der Schweizer Bruno Ganz. Auf der Bühne und in zahlreichen Filmen hat er den Grübler, den Stillen gegeben - und den Diktator.

mehr »

Anschlag in Bangkok: Täter im Visier: Polizei fahndet fieberhaft nach Verdächtigen

Einen Tag nach dem Anschlag verfolgen die Ermittler eine heiße Spur. Auf den Überwachungskameras ist ein verdächtiger Mann zu sehen. Die Zahl der Toten ist indessen gestiegen, darunter sind auch Touristen.

Die Polizei fahndet in Thailand nach den ersten Verdächtigen. Bild: dpa

Am Tag nach dem schlimmen Bombenanschlag in Bangkok sucht die Polizei fieberhaft nach den Hintermännern. Nun hat das thailändische Militär einen Täter im Visier. Der Mann soll kurz vor der Detonation mit einem verdächtigen Paket am Tatort gewesen sein. Auf seine Spur kamen die Ermittler durch Bilder aus Überwachungskameras, wie Armeechef Udomdej Sitabutr bestätigte.

Verdächtiger gehört einer regierungsfeindlichen Gruppe an

Wie die Tagesschau berichtet, gehöre der Verdächtige vermutlich einer regierungsfeindlichen Gruppe an, die im Nordosten Thailands ansässig sei. Die Region ist eine Hochburg der Rothemden-Bewegung, die den Militärputsch vom Mai vergangenen Jahres als illegal betrachtet. Der Anschlag ereignete sich an dem bei Touristen beliebten Erawan Schrein. In dem Viertel befinden sich mehrere große Hotels und Einkaufszentren. Die Bombe selbst sei an einem Motorrad befestigt gewesen,erklärte der Polizeichef.

Nach der Explosion in Bangkok. Bild: dpa

Anschlag in Bangkok: 22 Tote, mindestens 123 Verletzte

Die Zahl der Todesopfer ist inzwischen auf 22 gestiegen, darunter zwei chinesische Urlauber aus Hongkong. Mindestens 123 Menschen wurden verletzt."Bei vielen Verletzten konnten wir die Nationalität noch nicht feststellen", wird ein Arzt auf "tagesschau.de" zitiert. Ob auch Deutsche unter den Verletzten sind. ist derzeit unklar. Die deutsche Botschaft bemüht sich um Aufklärung. Derweil hat das Auswärtige Amt seine Reisehinweise verschärft. 

Anschläge in Bangkok und auf Koh Samui

Immerhin war es nicht der erste Anschlag in diesem Jahr. Bereits im Februar waren vor einem Einkaufszentrum in Bangkok zwei Sprengsätze explodiert. Auf der Touristeninsel Koh Samui explodierte im April eine Autobombe. Zu den Anschlägen hat sich bis heute niemand bekannt. Das Militär ging auch damals davon aus, dass die Bomben die vom Militär eingesetzte Regierung destabilisieren sollten.   

Rente in Thailand: All Inclusive bis ans Lebensende

Folgen Sie News.de schon bei Facebook, Google+ und Twitter? Hier finden Sie brandheiße News, tolle Gewinnspiele und den direkten Draht zur Redaktion.

jko/gea/news.de

Empfehlungen für den news.de-Leser