Wladimir Putin: Kommt Silvio Berlusconi als Minister nach Moskau?

In Italien hat Silvio Berlusconi verbrannte Erde hinterlassen. Nun will er in Russland offenbar politisch neu anfangen. Jedenfalls prahlt der Ex-Regierungschef damit, sein guter Freund Wladimir Putin habe ihm ein Ministeramt in Moskau angeboten.

Da verstehen sich zwei offenbar blendend. Nachdem Russlands Präsident Wladimir Putin seinen italienischen Polit-Kollegen Silvio Berlusconi schon in der Vergangenheit wegen dessen angeblicher Sex-Eskapaden stets in Schutz genommen hatte, scheint er ihm nun einen neuen Job verschaffen zu wollen. Wie "La Stampa" berichtet, habe Putin seinem Kompagnon einen Ministerposten in Moskau angeboten. Das zumindest behauptet Berlusconi höchstselbst.

Machen Wladimir Putin und Silvio Berlusconi gemeinsame politische Sache?

Bei einem Abendessen soll der Ex-Regierungschef Italiens damit geprahlt haben. "In Italien wurde ich an den Rand gedrängt", habe er geschimpft, wie Insider berichten. Nun habe er die Chance auf die Leitung des russischen Wirtschaftsministeriums. Kreml-Sprecher Dimitri Peskow jedoch wiegelt ab: Es gehe vielmehr um eine "sinnbildliche Unterstützung", weniger um die Übernahme eines offiziellen Amtes, sagte er die Nachrichtenagentur Interfax.

"Ich bin wie ein großer Bruder für ihn", sagt Berlusconi über seine Freundschaft zu Putin. Bild: dpa

Kreml dementiert: Silvio Berlusconi wird kein Minister in Russland

So ganz abwegig erscheint die Idee dennoch nicht. Schließlich verbindet Putin und Berlusconi eine langjährige Freundschaft. Erst vor wenigen Wochen sollen sie im gemeinsamen Urlaub entspannt haben. Als Residenz diente eine Villa, die dem Energieriesen Gazprom gehört und keine Wünsche offenlässt. Möglicherweise kam es da ja auch zur politischen Verbrüderung.

Spott für "Silviusko" - Feiert er bald Sex-Partys in Putins russischer Datsche?

Der Kommentator von "La Stampa" kann das offenbar nicht wirklich glauben. Er spottet über Berlusconi als "Silviusko", der für sein politisches Scheitern in Russland wenigstens nicht "die ausufernde Macht von Richtern und Journalisten" verantwortlich machen könne. Von dieser "Plage" habe man sich dort längst befreit. Dafür könne Berlusconi wichtige Treffen ja dann in Putins Datsche "mit einer Gruppe junger Ökonominnen" abhalten.

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zij/sam/news.de

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1 Kommentare
  • Wächterrat

    26.07.2015 18:49

    Das ist eine Ente. Don Silvio wird bei der FIFA Nachfolger vom Blatter. Keiner wäre besser geeignet. :)

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