Verwirrende Reaktion: So zittert die GEZ vor dem Bargeld-Trick

Offenbar hat die GEZ enorme Angst davor, dass Tausende Bürger auf die Bargeld-Zahlung bestehen und kontert auf ihrer Webseite. Doch die Antwort verblüfft sogar Rundfunkgeführen-Kritiker.

Der Journalist Norbert Häring versetzte Gegner der umstrittenen Rundfunkgebühr in Aufruhr. Er entdeckte eine Lücke, die es ermöglicht, den GEZ-Beitrag nicht zu zahlen. Seit Wochen kursiert der Musterbrief im Internet und endlich reagiert auch der Beitragsservice. Doch die Antwort ist eher ein Zugeständnis.

Studie beweist: Rundfunkbeitrag muss abgeschafft werden. Erfahren Sie hier mehr.

GEZ-Trick: Durch Barzahlung keine Rundfunkgebühren

Bisher galt die Rundfunkgebühr als unantastbar. Doch das ist nun scheinbar vorbei. Norbert Häring widerrief seine Einzugsermächtigung und bestand auf eine Zahlung mit Bargeld. Offenbar sind Tausende seinem Beispiel gefolgt und forderten ebenfalls eine Barzahlung. Die GEZ musste reagieren.

Mehr zum Thema: Mit diesem Trick umgehen Sie den GEZ-Wahnsinn!

Der Beitragsservice hat auf den Bargeld-Trick reagiert. Bild: Fotolia / Marco2811

Beitragsservice reagiert auf Spartrick

Auf ihrer Webseite schreibt der Beitragsservice: "Der Rundfunkbeitrag ist grundsätzlich bargeldlos zu zahlen." Doch damit übergeht die Behörde jedoch das Bundesbankgesetz, welches Bargeld als gesetzliches Zahlungsmittel vorschreibt. Doch auch dafür hat die GEZ eine einfache Ausrede. "Hintergrund der Regelungen zur bargeldlosen Zahlung ist, dass sowohl der Zeitaufwand als auch die Kosten, die durch eine händische Barzahlung des Rundfunkbeitrags für Bürgerinnen und Bürger wie für den Beitragsservice entstehen würden, im Alltag nicht praktikabel wären und an der Lebenswirklichkeit vorbeigingen", schreibt die Behörde weiter.

Auch interessant: Rundfunkbeitrag ist verfassungswidrig!

FOTOS: Natürlich zahl' ich Die Gesichter der GEZ-Kampagne für Rundfunkgebühren

  • Seite:
  • 1
  • 2
Empfehlungen für den news.de-Leser