US-Wahlkampf 2016: Huren für Hillary! Prostituierte unterstützen Clinton

Unter dem Banner "Hookers for Hillary" machen sich Prostituierte aus Nevada für Hillary Clinton als US-Präsidentin stark. Die Damen haben durchaus stichhaltige Argumente für ihre Kampagne.

Die "Hookers for Hillary" unterstützen die Clinton-Kandidatur. Bild: Hookers for Hillary/spot on news

Dass US-amerikanische Sexarbeiterinnen lieber die Demokraten an der Macht sehen als die oftmals religiös-konservativen Republikaner, leuchtet auf Anhieb ein. Dennoch sorgt eine neue Unterstützerkampagne für Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton (67) derzeit in den USA für Schlagzeilen: "Hookers for Hillary".

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Bunnies für Obamacare

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Die Initiative scheint sich derzeit noch auf die Belegschaft eines Etablissements namens "Moonlite Bunny Ranch" in Nevada zu beschränken. Die Damen unterstützen die Kandidatur Clintons vor allem aus vier Gründen, wie aus ihrer Kampagnen-Seite hervorgeht. Da wäre einmal der Erhalt von Obamas Gesundheitsreformen: "Die Bunnies möchten ihre hervorragende Krankenversicherung schützen", heißt es dazu.

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Außerdem sind die Damen für starke Behörden zum Schutz der allgemeinen Gesundheit - die verpflichtenden Tests auf Geschlechtskrankheiten für die Prostituierten Nevadas seien etwa ein hervorragendes Beispiel für gute Regierungsarbeit. Unter den Republikanern bestünde dagegen die Gefahr, dass wichtige Ämter abgebaut würden.

Zum Dritten unterstützen die Bunnies Clinton wegen ihrer außenpolitischen Erfahrung: "Die Bunny Ranch unterhält Kunden aus der ganzen Welt, und die Mädchen haben großen Respekt vor einer Frau, die mächtige Männer aus repressiven Kulturen ihrem Willen unterwerfen kann."

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Studierte Sexarbeiterinnen: Prostituierte gegen Republikaner

Zu guter Letzt sind die Prostituierten gegen die von den Republikanern unterstützte unternehmerfreundliche Angebotspolitik, denn niedrige Löhne seien wiederum schlecht für ihr Geschäft: "Der Mehrheit der schwer arbeitenden Bunny-Ranch-Kunden würde das frei verfügbare Einkommen fehlen, das sie benötigen, um sich mit ihren Lieblings-Bunnies zu amüsieren."

Die Ladies wissen offenbar, wovon sie sprechen. Und immerhin kann etwa Ava Adora, die ihre Anliegen dem Klatschportal "TMZ" gegenüber äußerst eloquent vertreten hat, Abschlüsse in Soziologie und Anthropologie vorweisen. Allerdings scheinen die Bunnies im wahrsten Sinne des Wortes "swing voters" zu sein: 2012 unterstützen sie unter dem Motto "Pimpin for Paul" den Republikaner Rand Paul.

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