Dienstag, 03.03.2015: Das passiert heute: Lehrer-Streiks, Abschied von Kremlkritiker Boris Nemzow

Israelischer Regierungschef hält Rede vor amerikanischem Kongress +++ USA und Iran setzen Atomgespräche fort +++ Abschied von Kremlkritiker Boris Nemzow +++ Lehrer streiken an Schulen +++ EU-Umweltagentur stellt Bericht vor.

Netanjahu hält umstrittene Rede vor US-Kongress

Trotz Kritik hält der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu am Dienstag (gegen 1700 MEZ)eine Rede vor dem amerikanischen Kongress. Bei dem Auftritt auf Einladung der Republikaner will sich Netanjahu vor allem mit den laufenden Atomverhandlungen mit dem Iran befassen.

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USA und Iran setzen Atomgespräche fort

Die USA und der Iran setzen an diesem Dienstag ihre Atomgespräche fort. Dazu kommen US-Außenminister John Kerry und sein iranischer Kollege Mohammed Dschawad Sarif in Montreux am Genfer See zusammen. Ein erstes Treffen gab es bereits am Montagabend. Die 5+1-Gruppe (die ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrats plus Deutschland) haben noch bis Ende März Zeit für eine Einigung.

Boris Nemzow, einer der bekanntesten Kritiker von Russlands Präsident Putin, ist hinterrücks ermordet worden. Bild: Anatoly Maltsev/dpa

Abschied von ermordetem Kremlkritiker Boris Nemzow in Moskau

In Moskau nehmen Freunde und Weggefährten am Dienstag Abschied von dem ermordeten Kremlkritiker Boris Nemzow. In den Räumen der Menschenrechtler vom Sacharow-Zentrum ist zunächst eine Trauerfeier geplant.

VIDEO: Tausende nehmen Abschied von Boris Nemzow

Streiks im öffentlichen Dienst beginnen - Lehrer legen Arbeit nieder

Im Tarifstreit des öffentlichen Dienstes der Länder kommt es am Dienstag erstmals zu großen Warnstreiks. In mehreren Bundesländern wollen angestellte Lehrer in den Ausstand treten. Davon gibt es in Deutschland insgesamt gut200 000. Die knapp 650 000 verbeamteten Lehrer streiken nicht.

Alles über die Hintergründe zum Lehrer-Streik erfahren Sie hier.

FOTOS: Umweltverschmutzung Die schmutzigsten Flüsse der Welt

Europäische Umweltagentur stellt Bericht vor

Die Europäische Umweltagentur stellt am Dienstag einen Bericht zum Zustand der Umwelt in der EU vor. Der Bericht wird alle fünf Jahre erstellt. Er soll als Grundlage für die EU-Umweltpolitik bis zum Jahr 2020 dienen.

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ife/news.de/dpa

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