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Marco Heinsohn ist tot. Der gebürtige Hamburger wurde vor allem als Sat.1-Moderator und Hallensprecher des HSV Hamburg bekannt. So nehmen seine einstigen Weggefährten Abschied.

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Masern-Ausbruch in Deutschland: Kommt die Impfpflicht jetzt doch?

Aufgrund der aktuellen Masernwelle und dem Tod eines Kleinkindes in Berlin denkt die Politik offenbar über die Einführung einer Impfpflicht nach. Nur so könne einer Masern-Epidemie vorgebeugt werden. Denn besonders Ungeimpfte seien gefährdet.

Angesichts der Masernwelle hält Bundesjustizminister Heiko Maas die Einführung einer Impfpflicht für möglich. Rechtlich sei dies denkbar, sagte der SPD-Politiker dem Berliner "Tagesspiegel". Impfen sei zwar ein Eingriff in die körperliche Unversehrtheit. Ein Zwang könne aber verhängt werden, wenn Experten dies für nötig hielten, um eine Masern-Epidemie zu verhindern.

"Das kommt erst infrage, wenn wir es nicht schaffen, durch Aufklärung die Impfquote zu erhöhen", betonte Maas. Vorige Woche hatte in Umfragen eine große Mehrheit eine Impfpflicht gegen Masern befürwortet.

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In Deutschland gibt es - ausgelöst durch die aktuelle Massernwelle - eine Debatte über eine Impfpflicht. Bild: Arne Dedert/dpa

Masernwelle in Deutschland: Mehr als 650 Menschen in Berlin erkrankt

In Berlin erkrankten seit Oktober mehr als 650 Menschen an Masern, ein ungeimpftes Kleinkind starb. Am Wochenende brachten Behörden in Schweden einen Masernfall mit dem Ausbruch in Deutschland Verbindung. Die ungeimpfte Frau habe sich in Deutschland angesteckt und werde in Göteborg behandelt.

"Es war zu erwarten, dass wir einen Fall bekommen würden", sagte der Epidemiologe Leif Dotevall der Zeitung "Goteborgs-Posten". Ungeimpfte seien in Europa oder den USA gefährdet. Das Ansteckungsrisiko in Schweden sei dagegen wegen der hohen Impfrate gering.

Symptome von Masern und Nebenwirkungen der Impfung im Vergleich
Masernausbruch in Deutschland
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Integrationsbeauftragte fordert besseren Impfschutz für Flüchtlinge

Angesichts der Masernwelle forderte die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung eine bessere Gesundheitsversorgung für Flüchtlinge. Asylbewerber und geduldete Ausländer hätten in den ersten 15 Monaten nur eine eingeschränkte Versorgung, sagte Aydan Özoguz der "Welt". "Diese eingeschränkte Gesundheitsversorgung kann dazu führen, dass Erkrankungen unerkannt bleiben und verschleppt werden", kritisierte die SPD-Politikerin.

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