IS-Terror: Wie Tiere! ISIS hält Gefangene in Käfigen

Sie morden vor laufender Kamera, halten ihre Geiseln in Käfigen: IS-Terroristen prahlen in Propaganda-Videos erneut mit ihren Gräuelltaten. Indes enthüllt ein Medienbericht, dass die Dschihadisten Leichen verkaufen, um sich finanziell zu sanieren.

Es vergeht kaum ein Tag, an dem keine Gräueltaten des IS-Terrors ans Licht kommen. Immer wieder tauchen Videos auf, in denen die Dschihadisten mit ihren Gefangenen vor laufender Kamera prahlen oder sogar live morden. Am Sonntag gerieten erneut Aufnahmen in Umlauf, die zeigen, wie IS-Geiseln "gehalten" werden.

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Islamistischer Terror in Europa
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IS-Terroristen führen Gefangene in Käfigen vor

Laut CNN zeigt das Video, wie die Terroristen die Gefangenen in Käfige führen. Dabei handele es sich um kurdische Milizionäre, irakische Offiziere und Polizisten. Sie harren in organgefarbenen Anzügen in den Käfigen aus, während einer der Dschihadisten damit droht, alle PeschmergaStreitkräfte der autonomen Region Kurdistan ebenfalls gefangen zu nehmen und umzubringen, sollten sie den Kampf gegen den IS nicht aufgeben.

In einem neuen Propaganda-Video führt der IS seine Gefangenen in Käfigen vor. Bild: news.de-Screenshpt (YouTube/CNN)

Am Ende des Videos müssen die Geiseln vor vermummten IS-Kämpfern niederknien. Dem Bericht zufolge wurden die Szenen vor etwa einer Woche in der Provonz Hawija aufgenommen. Dort habe die IS-Miliz mittlerweile die Kontrolle. Bereits seit Ende Januar seien die Geiseln in der Gewalt des IS. Sie hatten einen Offensive der Terroristen in der Stadt Kirkuk niederschlagen wollen.

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Verkauf von Leichen: So finanziert sich der Islamische Staat

Unterdessen wurde durch einen Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" bekannt, dass die Terrormiliz angesichts leerer Kassen offenbar versucht, ihre Kriegszüge einem Bericht zufolge durch den Verkauf von Leichen zu finanzieren. Getötete kurdische Gegner biete sie verzweifelten Angehörigen für 10.000 (8786 Euro) bis 20.000 Dollar zum "Kauf" an.

Erst vergangene Woche war spekuliert worden, dass die ISIS ihre Opfer ausweidet und Organhandel betreibt.

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zurück Weiter Am 25. Juli 2014 verübten Terroristen in Kirkuk im Norden Iraks ein Bombenattentat. (Foto) Foto: picture-alliance / dpa / Khalil Al-A'nei Kamera

Die Einnahmen der Dschihadisten aus dem Öl-Schmuggel seien wegen der Angriffe der Anti-IS-Koalition und des niedrigen Weltmarktpreises für Öl zuletzt stark eingebrochen, schreibt die Zeitung. Auch der Handel mit geraubten Antiquitäten gehe gegen Null, weil die Kulturstätten und Gotteshäuser im Machtbereich des IS weitgehend geplündert und neue Gebiete nicht mehr erobert worden seien.

Terroristen morden vor laufender Kamera
Brutale Machtdemonstration
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zij/news.de/dpa

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