18.12.2014, 15.09 Uhr

Kranke Tierliebe: Schönere Haustiere mit Piercing und Tattoo

Für manche Hunde- oder Katzenbesitzer ist die Grenze zwischen Tierliebe und Quälerei sehr klein. Mit Piercings und Tattoos wollen sie ihre geliebten Schützlinge verschönern. Ein Gesetz in New York verbietet nun dieses widerliche Treiben und sorgt für hohe Strafen.

Haustiere sind für sehr viele Menschen mit menschlichen Familienmitgliedern gleichgestellt. Die Liebe ist meist grenzenlos. Unvorstellbar daher, was manche ihren tierischen Schützlingen antun. Mit Piercings und Tattoos sollen die Vierbeiner angeblich besser aussehen. Doch was auf dem ersten Blick wie ein über Scherz aussieht, ist Tierquälerei.

TV-Star verspeist Haustier seiner Ex: Erfahren Sie hier mehr über diese widerliche Racheaktion.

Haustiere zu tätowieren oder zu piercen, ist nichts anderes als Tierquälerei. Bild: Screenshot Twitter / zzzzzzzzTNT

Haustiere sollen mit Tattoos und Piercings verschönert werden

Vor ein paar Jahren sorgte eine Frau bereits für Aufsehen, weil sie «Gothic Kittens» (Deutsch: Gothic-Katzen) angeboten hat. Mit Bauchnabel-Piercings in den Ohren sollten aus den schwarzen Stubentigern düstere Gruftis werden. Die Katzen sehen jedoch alles andere als glücklich aus. Auch die Schmerzen, die sie beim Durchlöchern der samtigen Lauscher durchleiden mussten, sind unvorstellbar. Dieser Fall ist leider alles andere als ein Einzelfall.

Auch interessant: Dieser Hund macht als Männermodel Karriere.

Gesetz gegen Tierquälerei in New York

Im Internet kursieren unzählige Fotos, die Hunde und Katzen mit Tätowierungen und Nasenringen zeigen. Wie kommt man bloß auf die Idee, seinem Haustier so etwas anzutun? Ein Trend dem endlich Einhalt geboten werden muss. In New York gibt es seit dieser Woche sogar ein offizielles Verbot. Per Gesetz dürfen Haustiere nun weder tätowiert noch gepierct werden. «Es ist Tierquälerei, so einfach ist das», so Andrew Cuomo, Gouverneur von New York.

FOTOS: Faultiere und Co. Hässliche Tiere
zurück Weiter Blobfisch (Foto) Foto: news.de-Screenshot/Die Welt Kamera

Brutale Tierquälerei! Jugendliche prügeln 920 Hühner zu Tode: Erfahren Sie hier mehr.

250 Dollar Strafe

Wer sich nicht an dieses Gesetz hält, muss mit Geldstrafen von bis zu 250 Dollar, umgerechnet knapp 200 Euro und sogar 15 Tagen Gefängnisstrafe rechnen.

Folgen Sie News.de schon bei Facebook, Google+ und Twitter? Hier finden Sie brandheiße News, tolle Gewinnspiele und den direkten Draht zur Redaktion.

VIDEO: Die gefährlichsten Tiere des Jahres

Tierisch ablachen
Kurios 2013
zurück Weiter

1 von 27

bua/news.de

Empfehlungen für den news.de-Leser