Günther Jauch im Ersten: Wie eiskalt darf Familien-Planung sein?

Am Sonntag, 26. Oktober 2014, widmete sich Günther Jauch in seiner Talkrunde dem brisanten Thema Social Freezing. Wie eiskalt Familienplanung sein darf, diskutierte er mit seinen Gästen. So sehen Sie die Talkrunde als Wiederholung in der ARD-Mediathek.

Günther Jauch talkt ab 2016 nicht mehr im Ersten. Bild: Rainer Jensen/dpa

Unmoralisches Angebot oder familienfreundliche Maßnahme: Firmen wie Facebook bezahlen ihren Mitarbeiterinnen das Einfrieren von Eizellen. Frauen könnten so in Ruhe Karriere machen und ihren Kinderwunsch später verwirklichen, loben Befürworter. Doch das sogenannte Social Freezing ist umstritten. Viele kritisieren, dass Frauen unter Druck gesetzt würden und Arbeitgeber zu starken Einfluss auf die Familienplanung nähmen. Das Thema bei Günther Jauch lautete am Sonntag: Eiskalte Familienplanung - Ist Kinderkriegen Chefsache?

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FOTOS: Günther Jauch Der bübchenhafte Schelm

Günther Jauch-Talkrunde - Familienplanung-Diskussion: Wiederholung im TV und ARD-Mediathek sehen

Wer am Sonntag (26. Oktober 2014) keine Zeit hatte, den TV rechzeitig einzuschalten, der kann auf diverse Wiederholungen der Sendung mit Günther Jauch zurückgreifen. So haben Sie beispielsweise die Möglichkeit, die aktuelle Ausgabe «Eiskalte Familienplanung - Ist Kinderkriegen Chefsache?» als Wiederholung in der ARD-Mediathek online zu sehen - absolut kostenlos und jederzeit abrufbar.

Für die Nachteulen unter Ihnen, bietet das Erste verschiedene TV-Wiederholungen. So ist die aktuelle Sendung am Dienstag, 28. Oktober, von 01:10 bis 02:10 Uhr, noch einmal in der ARD zu sehen.

Günther Jauch ARD-Talk vom 26.10. - Thema Eiskalte Familienplanung

Statt dem Aufschieben von Schwangerschaften zuzusehen, müsste die Politik mehr für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie tun, fordern Kritiker. Ist Social Freezing der richtige Weg zu einer besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie? Werden Frauen tatsächlich freier in ihrer Lebensplanung oder werden sie nur zusätzlich unter Druck gesetzt? Welche moralischen und medizinischen Aspekte gilt es zu bedenken?

Gäste bei Günther Jauch am 26. Oktober 2014: Familienplanung mit Ranga Yogeshwar

Über das Thema Eiskalte Familienplanung - Ist Kinderkriegen Chefsache? sprach Günther Jauch mit Ranga Yogeshwar (Wissenschaftsjournalist), Elisabeth Niejahr (Korrespondentin im Hauptstadtbüro Die Zeit), Petra Dalhoff (Rechtsanwältin für Arbeitgeberbelange), Sharon Berkal (Fernsehautorin, ließ ihre Eizellen einfrieren) und Nicolas Zech (Gynäkologe und Spezialist im Bereich des Eizellen-Konservierens).

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rut/news.de

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12 Kommentare
  • Melanie Gatzke

    27.10.2014 13:20

    Ich halte davon gar nichts. Wer gegen die Natur, gegen die biologischen Gesetzmäßigkeiten, die Naturgesetze, die Zukunft gestalten will, der beschreitet einen gefährlichen Weg. Wem die Karriere wichtiger ist als Kinder , der soll das tun. Aber er soll eben dann damit leben. Ausserdem, wer einen gut bezahlten Beruf hat, wird sich wohl eine Kinderfrau , oder Tagesmutter leisten können. Wie sich das auf die gezeugten Kinder auswirkt, das weis man nicht. Jedenfalls ist es gegen die Natur und somit sicher auch gegen die Befindlichkeit des zu erwartetenden Kindes.

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  • Christine Penow

    27.10.2014 06:10

    Frau Gießler sie haben absolut recht. Ich bin mit 24 zum ersten Mal Mutter geworden.Und heute bin ich extrem froh darüber. Ich bin jetzt 40, meine Kinder hatten eine tolle Zeit mit Omas, Opas und Uris. Karriere hab ich trotzdem gemacht. Im Handwerk, vorallem in kleineren Betrieben, geht immer was. Jetzt bin ich Chefin und ich bin mir total im klaren darüber, dass Frauen Kinder bekommen. Deshalb mische ich mein Personal. Im Falle von Krankheit finde ich die Lösung allerdings gut. Dann sind Frauen "alt" und überfordert und dann müssen die Würmchen mit 1Jahr schon in die Kita. Geht garnicht!!!!

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  • Karin Gießler

    26.10.2014 23:01

    Super ! Diese " alten Mütter " können dann gleichzeitig ihre Kinder sowie die bereits pflegebedürftigen Eltern betreuen. Wörter wie Großeltern oder womöglich Urgroßeltern werden Dann in Zukunft sicher erklärungsbedürftig sein.

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