CDU-Politiker fordert: Deutsche sollen Flüchtlinge in Privathaushalt aufnehmen

Um den Staatshaushalt zu entlasten, fordert der CDU-Politiker Martin Patzelt die Deutschen dazu auf, Flüchtlinge in ihren Privathaushalten aufzunehmen. Seiner Meinung nach sogar völlig ohne Mehrkosten.

Manchmal versteht man die Politiker einfach nicht. Das Thema Asylbewerber und Flüchtlingshilfe ist nicht nur in Deutschland sehr umstritten. Kein Wunder, dass der CDU-Bundestagsabgeordnete Martin Patzelt mit seinem Vorschlag in ein Fettnäpfchen tritt. Er fordert die Deutschen auf, syrische Asylbewerber in ihren Privatwohnungen zu beherbergen.

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CDU-Politiker fordert Deutsche auf, Flüchtlinge im Privathaushalt zu beherbergen. Bild: picture-alliance / dpa / Oliver Mehlis

Asylbewerber in Privathaushalten

Laut Martin Patzelt stellt die täglich wachsende Anzahl an Flüchtlingen Deutschland vor eine finanzielle sowie eine logistische Herausforderung. Zeltlager und Bundeswehrgerätehallen mutieren zu Massenquartieren. Angesichts des Winters fordert der CDU-Politiker die Deutschen nun zur Mithilfe auf. «Deshalb rufe ich die Menschen in unserem Lande auf, über eine zeitnahe Aufnahme von Flüchtlingen, insbesondere von Müttern mit Kleinkindern, in ihren eigenen Häusern oder Wohnungen nachzudenken», drängt Patzelt in einer Presserklärung.

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zurück Weiter Am 25. Juli 2014 verübten Terroristen in Kirkuk im Norden Iraks ein Bombenattentat. (Foto) Foto: picture-alliance / dpa / Khalil Al-A'nei Kamera

Keine Mehrbelastung für deutsche Bürger

Eine Mehrbelastung deutscher Bürger sieht er nicht. Seiner Meinung nach würde «eine Aufnahme von Gästen organisatorisch wie finanziell keine wesentliche Last darstellen». Doch genau darin könnten die Deutschen eine andere Auffassung haben. Mental wäre dies womöglich eine Herausforderung, aber auch eine Chance für neue Erfahrungen, argumentiert Patzelt.

CDU-Politiker beherbergt selbst Flüchtlinge

Wie die Berliner Zeitung vermeldet, hat der Politiker im vergangenen Jahr selbst Flüchtlinge aus Nigeria bei sich aufgenommen - allerdings nur für zwei Tage. Wie eine Unterbringung in Privathaushalten aussehen könnte und von welcher Dauer diese wäre, darüber schwieg er sich aus.

VIDEO: Flucht aus Syrien in die Trümmer von Gaza

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bua/loc/news.de

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64 Kommentare
  • hanny59

    31.01.2015 15:52

    Uwe Schmidt hat vollkommen recht, es muss mit dem Asylantenwahn in Deutschland endlich schluss gemacht werden bevor noch schlimmeres passiert, es ist ein Verbrechen an Deutschland was hier geschieht und in keinsterweise mehr akzeptabel und hat mit ausländerfeindlichkeit überhaupt nichts zu tun, es ist eine ganz normale Reaktion von Bürgern die noch nicht ganz verblödet sind!!

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  • Wendekind

    30.01.2015 03:43

    Ich finde das gar nicht so schlecht. Das war doch in Amerika alles schon mal da. Ein Sklave pro Haushalt sollte doch machbar sein, oder ?

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  • Uwe Schmidt

    29.01.2015 19:49

    Es wird langsam Zeit, unsere Politiker vor ein Gericht zu stellen. Was die sich so ausdenken ist ein Verbrechen am eigenen Volk. Die ganze Sippschaft ob Rot, Schwarz, die Restgelben und die dummen Grünen sind nur noch Ausschuss von einstmals großen Politikern. Auf deren verlogenes, dreckiges das eigene Volk verarschen, müsste unweigerlich die Todesstrafe folgen.

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