07.08.2014, 15.56 Uhr

Nackt-Selfies am Arbeitsplatz: Die Porno-Sekretärin vom Schweizer Parlament

Mit Nacktbildern sorgte eine Sekretärin aus Bern für Furore. Als bekannt wurde, dass die Frau regelmäßig freizügige Bilder von sich im Büro schoss und anschließend twitterte, stellte sie ihr Arbeitgeber frei. Besonders pikant: Sie arbeitete im Schweizer Parlament.

Bei der Angestellten aus Bern handelt es sich interessanterweise um eine Angestellte beim Schweizer Bund, der bei Bekanntgabe der Nacktfotos vom Arbeitsplatz sofort die Freistellung der Frau in die Wege leitete.

Berner #Selfiegate spaltet die Netzgemeinde

Unter dem Hashtag #Selfiegate diskutiert seitdem die Netzgemeinde über diesen Vorfall. Denn ob ihr Arbeitgeber mit der Freistellung der Sekretärin richtig lag, darauf können und wollen sich die User nicht verständigen. Einige Twitter-Nutzer sehen in der Frau unsinnigerweise «eine Heldin, die vermutlich erpresst wird», andere sehen den Tatbestand wiederum ganz anders und fordern die sofortige Entlassung. Fest steht, die Frau wurde vorerst nur vom Dienst suspendiert.

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Faktenlage in Sachen #Selfiegate immer noch unklar

Wie der Schweizer Bund in einer Medienmitteilung schreibt, wurde die Frau mit sofortiger Wirkung freigestellt: «Im Interesse des guten Rufs des Parlamentes und seiner Dienste ist die betroffene Mitarbeiterin mit sofortiger Wirkung freigestellt worden. Die Freistellung gilt, bis die Faktenlage geklärt und über die personalrechtlichen Folgen entschieden ist», so die Begründung.

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