: Europas Top-Personalien spalten Gipfel - Chefs spielen auf Zeit

Brüssel (dpa) - Bei der Neubesetzung von EU-Spitzenämtern sind die europäischen Staats- und Regierungschefs uneins und spielen deshalb auf Zeit. Beim EU-Gipfel erteilten die 28 Staatenlenker ihrem Vorsitzenden Herman Van Rompuy den Auftrag, mit dem Parlament über die Nachfolge von EU-Kommissionschef José Manuel Barroso zu verhandeln. Nach den Beratungen vermied Bundeskanzlerin Angela Merkel eine Festlegung auf den konservativen Europawahl-Sieger Jean-Claude Juncker. Unter den Staats- und Regierungschefs werde es Diskussionen geben. Nächste Etappe im Postenpoker: der Gipfel am 26. und 27. Juni.

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