21.05.2014, 11.14 Uhr

Brief von Jackie Kennedy belegen: Ihre Ehe mit John F. Kennedy war «eine Hölle»

Man konnte sich an ihnen nicht satt sehen: US-Präsident John F. Kennedy und seine strahlend schöne Frau Jacqueline galten als das Traumpaar der Welt. Nun beweisen Dokumente, die Anfang Juni in Irland versteigert werden, dass in dieser Ehe längst nicht alles gestimmt hat.

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In dem Provinzstädtchen Durrow kommen Briefe, die Jackie Kennedy (1929-1994) dem katholischen Priester Joseph Leonard von 1950 bis 1964 geschickt hat, unter den Hammer. Sie sollen auf der Auktion bis zu eine Million Euro einbringen. Auf insgesamt 130 handgeschriebenen Seiten - einige sogar auf dem offiziellen Briefpapier des Weißen Hauses - berichtet Jacqueline über ihre Gefühle und ihr Eheleben.

1952 hatte Jackie Präsident John F. Kennedy (1917-1963) auf einer Dinnerparty kennengelernt. In ihrem Brief an Father Leonard schreibt sie von ihrer «großen Liebe für den Sohn des US-Botschafters in England», der «machtbesessen wie Macbeth» sei und ihr einen «erstaunlichen Einblick in das Leben von Politikern» gewährt habe.

was die eheliche Treue des notorischen Schürzenjägers John F. Kennedy anbelangt und schreibt nach Irland: «Er ist irgendwie wie mein Vater, er liebt die Jagd und ist gelangweilt von der Eroberung. Auch nach der Hochzeit wird er noch lange ein attraktiver Kerl bleiben und mit anderen Frauen flirten. Ich habe selbst erlebt, wie meine Mutter daran beinah zugrunde gegangen wäre.»

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Nach dem Tod von JFK: Jackie Kennedy zweifelte an Gott

1961 zog Kennedy mit nur 43 Jahren als 25. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika ins Weiße Haus ein, an seiner Seite Jackie, die schönste First Lady der Welt. Über zwei Jahre später schrieb sie nach der Ermordung ihres Mannes an Joseph Leonard, dass sie am katholischen Glauben zweifele: «Gott wird mir einiges zu erklären haben, sollte ich ihn jemals treffen.»

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