: CSU-Attacken gegen Schulz belasten Koalitionsklima

Berlin (dpa) - Giftige Töne im Europawahlkampf sorgen für Dissonanzen zwischen Union und SPD in der großen Koalition. SPD-Chef Sigmar Gabriel verlangt ein Machtwort von Kanzlerin Angela Merkel und CSU-Chef Horst Seehofer. SPD-Spitzenkandidat Martin Schulz war wegen einer flüchtlingsfreundlichen Politik von Seiten der CSU als Schlepperbanden-Chef diffamiert worden. Seehofer lehnt aber eine Entschuldigung ab. Die Reden beim CSU-Parteitag am Wochenende seien allesamt in Ordnung gewesen. Auch Merkels CDU will die Schwesterpartei CSU nicht zur Räson rufen.

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