Protz-Bischof Tebartz-van Elst: Keine Rückkehr! Papst Franziskus schiebt ihn ab

Der Papst hat gesprochen: Protz-Bischof Tebartz-van Elst darf nicht zurück in sein Bistum Limburg. Der unmoralische Diener Gottes schleuderte beim Bau seines Bischofssitzes mit Geldern der Kirche um sich. Wohin der Finanzsünder abgeschoben wird, ist noch unklar.

Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst wird nicht in sein Amt nach Limburg zurückkehren. Das hat Papst Franziskus am Mittag im Vatikan bekanntgeben.

In der Diözese Limburg sei es zu einer Situation gekommen, «die eine fruchtbare Ausübung des bischöflichen Amtes» durch Tebartz-van Elst verhindere, heißt es in der Mitteilung. Der Heilige Stuhl habe deshalb den vom Bischof angebotenen Amtsverzicht angenommen.

Papst will Tebartz-van Elst andere Aufgabe geben

Tebartz-van Elst werde zu gegebener Zeit mit einer anderen Aufgabe betraut. Der Papst bat die Gläubigen und den Klerus des Bistums, «die Entscheidung des Heiligen Stuhls bereitwillig anzunehmen und sich darum zu mühen, in ein Klima der Barmherzigkeit und Versöhnung zurückzufinden.»

Tebartz-van Elst steht seit Monaten in der Kritik, weil die Kosten für den Bischofssitz in Limburg auf mindestens 31 Millionen Euro gestiegen sind. Eine Prüfkommission der Deutschen Bischofskonferenz hatte dem Vatikan dazu einen Bericht vorgelegt.

Bistum Limburg will Ergebnisse des Untersuchungsberichts über Tebartz-van Elst vorlegen

Das Bistum Limburg plant am Nachmittag eine Pressekonferenz, wo die Ergebnisse des Untersuchungsberichtes über das Finanzgebahren von Tebartz-van Elst erwartet werden.

Limburger Bischof in Erklärungsnot
Teurer Amtssitz
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kru/bua/news.de/dpa

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