Edathys Pädophilie-Affäre: Was tun gegen die perverse Neigung?

Der Fall Edathy hat Kinderpornografie in den Fokus gerückt, vor allem die Debatte: Ist das Gesetz in Deutschland hart genug? Doch strafrechtliche Verfolgung ist die eine Sache. Dahinter steckt die Frage: Was tun mit dem Problem Pädophilie? Denn Männer, die auf Kinder stehen, müssen mit der perversen Neigung leben.

Sebastian Edathy blieb als Mensch unscharf. Als Markenname hat er gleich zweimal funktioniert. Zuerst für die Aufklärung der NSU-Verschlingungen im Untersuchungsausschuss. Und jetzt: für Kinderpornografie und Pädophilie. Und vor allem für die Fragen:

Wo fängt Kinderpornografie an? Und was tun mit den Pädophilen?

Der Grat ist schmal. Das hört man immer wieder, wenn es um Psychologie und Moral geht: zwischen Genie und Wahnsinn. Zwischen Genuss und Sucht. Zwischen Friedensmission und Krieg, Entwicklungshilfe und Ausbeutung.

Aber wo bitte ist der Grat schmal, wenn wir von Kinderpornografie sprechen? Zwischen Ausbeutung und Missbrauch? Zwischen Psychoterror und Schlägen? Zwischen lebenslanger Psychose und lebensgefährlichen Verletzungen?

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