Facebook-Gründer Wird Mark Zuckerberg politischer Aktivist?

Mark Zuckerberg und Co.
Jung, innovativ und steinreich
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Der Gründer des größten sozialen Netzwerkes der Welt, Mark Zuckerberg, plant offenbar die Gründung einer Lobbygruppe. Hintergrund ist ein offener Brief an US-Präsident Barack Obama, in dem Zuckerberg und Kollegen für weniger strenge Einwanderungsgesetze plädieren - natürlich nicht ganz uneigennützig.

Mark Zuckerberg will sich in die Politik einmischen. Der 28-jährige Chef des Online-Netzwerkes Facebook überlege ernsthaft, eine Lobbygruppe zu gründen, berichten mehrere US-Medien.

Zuckerberg und andere Führungskräfte aus der Technologiebranche wollten sich damit für eine Reform der Einwanderungsregeln einsetzen, heißt es auf dem Portal Politico. Auch Investitionen in naturwissenschaftliche Bildung und Forschung sollen Themen sein, schreibt der Finanzdienst Bloomberg.

Politico berichtet, die für gewöhnlich als liberal geltenden Technologie-Vertreter hätten sowohl demokratische wie auch republikanische Berater angeheuert. Zuckerberg und andere Führungskräfte wandten sich vor einigen Tagen in einem offenen Brief an US-Präsident Barack Obama. Darin warben sie um eine Reform der strengen Einwanderungsgesetze, um mehr hoch qualifizierte Computerexperten ins Land holen zu können. Den Appell unterzeichneten auch Yahoo-Chefin Marissa Mayer sowie die Leiter von Cisco und Intel.

Zuckerberg spendete bereits zuvor 100 Millionen Dollar an Schulen im US-Bundesstaat New Jersey und trat 2011 gemeinsam mit Obama bei Facebook auf. Vor kurzem lud er zu einer Veranstaltung bei sich zu Hause, bei der Wahlkampfspenden für den republikanischen Gouverneur von New Jersey, Chris Christie, gesammelt wurden.

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zij/news.de/dpa

Leserkommentare (1) Jetzt Artikel kommentieren
  • Pumpernickl
  • Kommentar 1
  • 26.03.2013 23:10

Nun dieser Zuckerberg scheint mir suspekt, ob er wirklich denn der Urheber ist oder hiermit sich einen schnellen Populations-Grad ergattern will sei dahingestellt! Natürlich sitzen da andere Kaliber hinter, jene die diese Internet -Maschine für ganz andere weit grössere Projekte ins Gefecht schicken. Nun warten wir es ab was dem Kukuks-Ei entspringt!? Facebook hat mich inspiriert auch mit so- etwas einzusteigen und habe den Namen "Ass-Book" dafür gwählt! Sponsoren bitte melden! Den Namen lasse ich aber schon mal pa- tentieren!!!

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