Landtagswahl 2013
Niedersachsen wählt, Rösler und Steinbrück zittern

Wahlkampf bis zur letzten Minute in Niedersachsen: Da die Prognosen keinen klaren Sieger hergeben, wird der Ausgang in Hannover und in Berlin mit besonderer Spannung erwartet. Bleibt Schwarz-Gelb oder kommt Rot-Grün? Einigermaßen unruhig ist die Steinbrück-SPD.

FOTOS: Von Gabriel bis Wowereit Das «Who is Who» der SPD

Endspurt vor einer der wohl dramatischsten Landtagswahlen seit langem:

Angesichts eines Kopf-an-Kopf-Rennens in Niedersachsen haben die Parteien auch am Samstag noch einmal die Werbetrommel gerührt. Ministerpräsident David McAllister (CDU) kämpfte in Hannover um Wählerstimmen, SPD-Herausforderer Stephan Weil verteilte an einem Einkaufszentrum der Landeshauptstadt rote Rosen, frische Brötchen und chinesische Glückskekse. Und SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück betrieb Straßenwahlkampf in Barsinghausen.

Fakten zur Niedersachsenwahl
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Wegen der großen bundespolitischen Bedeutung der Entscheidung an diesem Sonntag und vieler unentschlossener Wähler betrieben die Politiker Wahlkampf bis zur letzten Minute. In der letzten Umfrage vor der Wahl lagen Rot-Grün und Schwarz-Gelb praktisch gleichauf.

Ergebnis für Bundesrat und Bundestagswahl wichtig

6,1 Millionen Menschen sind zur Wahl aufgerufen. Sollte Rot-Grün tatsächlich den Wechsel schaffen, würde sich auch ein neues Machtverhältnis im Bundesrat ergeben, in dem SPD und Grüne dann eine gestalterische Mehrheit hätten. Die Wahl gilt auch als wichtiger Stimmungstest vor der Bundestagswahl im Herbst.

Weil es eng wird, wirbt die SPD auch um die Anhänger von Linken und Piraten, die nach den Umfragen nicht in den Landtag von Hannover kommen werden!

«Wer Studiengebühren abschaffen, Mietwucher bekämpfen und für Steuergerechtigkeit sorgen will, darf seine Stimme nicht an Linke oder Piraten verschenken», sagte der SPD-Fraktionsvorsitzende im Bundestag, Frank-Walter Steinmeier, der Welt am Sonntag. «Nur wenn Stephan Weil und die SPD eine handlungsfähige Mehrheit bekommen, wird es in Niedersachsen einen Aufbruch zu mehr sozialer Gerechtigkeit und wirtschaftlicher Vernunft geben.»

Trotz aller Kritik halten die Sozialdemokraten zu ihrem Kanzlerkandidaten:

Bleiben Sie dran!

Wollen Sie wissen, wie das Thema weitergeht? Wir informieren Sie gerne.

6 Kommentare
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    09.02.2013 09:21

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  • melissa

    20.01.2013 19:17

    Auch wenn ich mit meiner Prognose danebenlag: Alles wie gehabt. Insider vermuten allerdings, dass genau d i e 6% der Wähler, die die cdu verloren hat, ihre Stimme dem Koalitionspartner zur Überwindung der 5%-Hürde zum gemeinsamen Machterhalt zur Verfügung gestellt haben. Trotzdem, Glückwunsch an die fdp, geniesst eure Zeit bis zum Herbst, dann heisst es wieder : Schwitzen! ;-))

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