Verbale Entgleisung Mitt Romney lästert über Obama-Anhänger

Peinlich, peinlich: Der republikanische Präsidentschaftskandidat Mitt Romney hat vor wohlhabenden Spendern die Wähler von US-Präsident Barack Obama als Opfer bezeichnen, die glaubten, sie hätten Anspruch auf finanzielle Unterstützung. Jetzt rudert Romney zurück.

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Video: afp

Der republikanische Präsidentschaftskandidat Mitt Romney hat Wähler von US-Präsident Barack Obama als Opfer bezeichnet. Romney sagte vor wohlhabenden Spendern, fast die Hälfte aller Amerikaner glaubten, sie seien Opfer und hätten Anspruch auf finanzielle Unterstützung. Als Kandidat für das Weiße Haus sei es seine Aufgabe, «mir über diese Leute keine Sorgen zu machen». Die Kommentare sind in einem Video enthalten, das von einem US-Magazin entdeckt wurde.

«47 Prozent der Menschen werden für den Präsidenten stimmen, egal was passiert», sagte Romney in dem Video. «47 Prozent sind auf seiner Seite, sind abhängig von der Regierung, glauben, dass sie Opfer sind, dass die Regierung verpflichtet ist, sich um sie zu kümmern, dass sie Anspruch haben auf eine Gesundheitsfürsorge, auf Lebensmittel, Wohnung, was auch immer.» Er könne sich über die Leute keine Gedanken machen. «Ich werde sie nie überzeugen, dass sie Verantwortung übernehmen und sich um ihr eigenes Leben kümmern müssen.»

Auf einer rasch einberufenen Pressekonferenz am Montagabend räumte Romney ein, seine Kommentare seien nicht elegant formuliert gewesen. Er habe aus dem Stegreif gesprochen. Romney forderte, das vollständige Video müsse im Internet gezeigt werden und nicht nur Ausschnitte. Er entschuldigte sich nicht, bemühte sich aber um eine Klarstellung. «Natürlich will ich allen Amerikanern helfen», erklärte er. Seine Botschaft sei, dass die Einstellung des Präsidenten attraktiv sei für Menschen, die keine Steuern zahlten. Er dagegen wolle Steuern senken und erreiche damit eher die Mittelklasse.

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sca/news.de/dapd

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Leserkommentare (1) Jetzt Artikel kommentieren
  • RAGNAROEKR
  • Kommentar 1
  • 20.09.2012 21:01

Romney hat nicht nur die richtigen Themen, er ist auch in der richtigen Partei. Die Republikaner haben in der Schicksalswahl die Pflicht, den Demokraten eine vernichtende Niederlage beizubringen. Jeder Anständige schämt sich schon lange für Obama u dessen Politik. Politischer Plunder gehört auf den Müllhaufen der Geschichte.Und die Langeweile,die der Sozialdemokratismus verbreitet,ist ätzend. Wenn es eine Preis für politische Absonderlichkeiten gäbe,dann hätte Obama ihn verdient. Aus der Politik der nationalen u sozialen Schande sollte auch Deutschland lernen. Rote Karte für die Linke!

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