Gegen Altersarmut Gabriel plant 850 Euro Mindestrente

Die SPD will langjährig Versicherte anscheinend mit einer garantierten Rente von 850 Euro vor Altersarmut bewahren. Die Mindestrenten-Pläne sollen am Montag im Parteivorstand diskutiert werden.

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Die Passauer Neuen Presse berichtete, ein 33-seitiges Rentenkonzept sehe eine «Solidar-Rente» für Vollzeitbeschäftigte vor, die 40 Jahre Beiträge gezahlt haben. Die Kosten würden mit zunächst weniger als einer Milliarde Euro jährlich angegeben und sollten zusätzlich im Bundeshaushalt erwirtschaftet werden.

Das SPD-Konzept sehe zudem vor, dass jeder Arbeitnehmer bei Abschluss eines Arbeitsvertrages automatisch in eine betriebliche Altersversorgung aufgenommen werden solle, schrieb die Zeitung. Dort solle er bis zu sechs Prozent seines Einkommens gefördert einbringen können. Zwei Prozent aus dem lohnsteuerpflichtigen Bruttoentgelt sollten obligatorisch in einen Beitrag zur betrieblichen Altersvorsorge umgewandelt werden - falls der Arbeitnehmer nicht widerspricht. Sie sollten pauschal mit 400 Euro im Jahr gefördert werden. Weitere vier Prozent des Einkommens sollten umgewandelt werden können.

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Zur Förderung der Betriebsrente schlägt der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel dem Blatt zufolge zwei Alternativen vor: Entweder müssen für das umgewandelte Entgelt wie bisher keine Sozialversicherungsbeiträge entrichtet werden oder die Sozialversicherungsfreiheit wird gestrichen und die Betriebsrente aus Steuermitteln gefördert. Letzteres würde sechs Milliarden Euro kosten.

Außerdem will die SPD dem Bericht zufolge Kindererziehungszeiten stärker anrechnen. Dies soll 150 Millionen Euro jährlich kosten. Den Übergang in die Rente mit 67 wollen die Sozialdemokraten mit einer neuen Teilrente erleichtern. Die Arbeit ab dem 60. Lebensjahr soll demnach jährlich um 10 Prozent reduziert werden dürfen - bis zu 70 Prozent. Die Rentenabschläge, die damit verbunden sind, sollen durch unbegrenzte Hinzuverdienste in anderen «weniger belastenden» Tätigkeiten ausgeglichen werden können. Die geplante Senkung des Rentenniveaus wolle die SPD aber beibehalten, weil ein Verzicht darauf 2030 etwa 30 Milliarden Euro kosten würde, schrieb das Blatt.

wam/news.de/dapd

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Leserkommentare (11) Jetzt Artikel kommentieren
  • Oliver
  • Kommentar 11
  • 10.09.2012 16:22
Antwort auf Kommentar 10

Vermutlich wollen die uns aber auch einfach nur dazu "erziehen", dass wir freiwillig noch mehr Fachkräfte aus Muselmanien hier reinlassen, als altervorsorge versteht sich. Bei den roten Vögeln ist alles bis ins letzte Deteil geplant, selbst die Abschaffung Deutschlands ist Taktik.

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  • Iason
  • Kommentar 10
  • 10.09.2012 10:35

Wenn unsere Volksverräter nicht für eine menschenwürdige Entlohnug und gegen Billiglohn vorgehen, brauchen sie sich keine Gedanken über Altersarmut zu machen, denn die Rente wird dann keiner mehr erleben. Das wollen diese Verbrecher aber auch nur erreichen!

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  • Nichtwähler
  • Kommentar 9
  • 08.09.2012 23:30
Antwort auf Kommentar 8

Schafft anständige Arbeitsplätze und keine Menswchenunwürde Abzockerbuden!!!

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