US-Wahlkampf Hollywood-Beaus und Westernhelden

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Prominente Unterstützer von Romney und Obama
Team Obama: George Clooney (Schauspieler und Regisseur, 51 Jahre) (Foto) Zur Fotostrecke

Von news.de-Redakteur Martin Walter
Barack Obama und Mitt Romney setzen beim Kampf um Wählerstimmen auf Promi-Hilfe. Während der Amtsinhaber auf Schauspieler George Clooney hofft, kann sich sein Herausforderer der Unterstützung waschechter Filmhelden sicher sein.

Kontert George Clooney «Dirty Harry» und dessen leeren Stuhl? Die Anzeichen dafür verdichten sich. Der Hollywood-Beau und bekennende Obama-Unterstützer könnte beim Parteitag der Demokraten in Charlotte zum Promi-Trumpf-Ass des amtierenden Präsidenten werden - und damit das Pendant zu Clint Eastwood bei den Republikanern. 

Der alternde Westernheld hatte auf deren Parteitag mit einer bizarren Einlage für reichlich Wirbel gesorgt. Während seiner Rede hatte sich Eastwood an einen leeren Stuhl neben dem Rednerpult gewandt, auf dem ein imaginärer Barack Obama saß. Dem empfahl Eastwood am Ende des fiktiven Gesprächs unter dem Gejohle der Republikaner einen Jobwechsel.

Der so Vorgeführte hat dem Hollywood-Veteranen diese Einlage zumindest nach außen längst verziehen. Schließlich ist es an der Tagesordnung, beim Kampf um Wählerstimmen auf die Hollywood-Prominenz zurückzugreifen. Viele Stars und Sternchen halten sich dabei eher im Hintergrund oder unterstützen ihren Kandidaten monetär. Andere lassen sich ganz bewusst in die Wahlkampfpropaganda einspannen.

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Romney wirbt mit Jobs - und Clint Eastwood
Video: afp

Spielberg und Freeman helfen Obama

So wie Chuck Norris. Wenige Tage nach dem Auftritt von «Dirty Harry» legte der Action-Star für Mitt Romney nach. In einem Video mit Ehefrau Gena an seiner Seite beschwor die Internet-Kultfigur «1000 Jahre Dunkelheit» herauf, falls Obama Präsident bleibe. An heldenhafter Unterstützung mangelt es Herausforderer Mitt Romney also nicht.

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Chuck Norris vs. Barack Obama
Video: YouTube

Doch die beiden alternden Schauspieler sind bei weitem nicht die Einzigen, die sich mit klaren Empfehlungen in den Wahlkampf einmischen. Die Liste politisch engagierter Stars ist lang. Vor allem die Schar der Obama-Fans liest sich wie ein Who-is-Who Hollywoods. Steven Spielberg, Morgan Freeman, Tom Hanks, Robert De Niro oder Will Smith sind lediglich die Speerspitze der Obama-Treuen. Auch auf Scarlett Johansson, Eva Longoria und Barbra Streisand kann der Amtsinhaber setzen. Allein George Clooney soll bereits 15 Millionen Dollar für Obamas Kampagne eingesammelt haben.

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Die schönsten First Ladys
Michelle Obama (Foto) Zur Fotostrecke

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zij/news.de

Leserkommentare (2) Jetzt Artikel kommentieren
  • gemd
  • Kommentar 2
  • 04.09.2012 20:17

Hat Romney nicht gesagt, er werde Amerika militärisch wieder an die Spitze führen, sollte er gewinnen? Welche Ziele verfolgt dieser Mann? Amerika wie ein Unternehmen führen - wie eine AG. Vielleicht wieder ein paar Kriege anzetteln wie Bush jun.? Die Deutschen wurden mal gefragt, wie sie nur Hitler an die Macht bringen konnten. Auch das amerikanische Volk muß sich diese Frage gefallen lassen - wie konnte eine 2.Amtszeit von Bush passieren. Ich halte den Kandidaten Romney für gefährlich.

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  • Lee
  • Kommentar 1
  • 04.09.2012 12:30

Ja Ja die Amies ein an der KLatsche haben die alle. Sind Hoffnungsloß Fanatisch was ihr Land angeht und machen Nie Fehler. Ich weiß nicht irgendwie habe ich gegen so einen Menschlag eine natürliche Abneigung. Wer sich selber für besser hält wie den Rest dem Trau ich keine 2 mm weit, und bewiesen haben sie es mehr wie einmal das sie nicht ein deut besser sind wie die Menschen die sie "BÖSE" nennen. Menschenrechte mit Füßen treten (Guantanamo) Folter Staatlich erlauben usw. Ich dachte eigendlich das wir das nach dem Finsteren Mittelalter hinter uns gelassen hätten.

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